Mussolini und seine Geliebte - DER SPIEGEL
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Mussolini und seine Geliebte Im Bett mit "Ben"

"Dein köstliches Körperchen soll nur für mich zittern." Seiner Geliebten Clara Petacci offenbarte Italiens Diktator Benito Mussolini seine innersten Geheimnisse. Jetzt ist ihr Tagebuch veröffentlicht worden - es beschreibt einen sexsüchtigen Judenhasser, der Hitler "sehr sympathisch" fand. Von Alexander Smoltczyk
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Ungleiche Verbündete: Am 11. Mai 1938 lächeln Adolf Hitler und Benito Mussolini von der Titelseite der Zeitschrift "Die Woche" - die Titelgeschichte der Ausgabe widmet sich der "Italienfahrt des Führers".

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Der Judenhasser: "Ich war Rassist seit 1921", soll Benito Mussolini gesagt haben. In den 2009 posthum veröffentlichten Tagebüchern seiner langjährigen Geliebten Clara "Claretta" Petacci ercheint der "Duce" als sexsüchtiger Judenhasser.

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"Duce"-Geliebte Petacci: Clara Petacci (Aufnahme ca. 1942) war dem bekennenden Schürzenjäger bedingungslos ergeben. Mussolini seinerseits war rasend vor Eifersucht. "Dein köstliches Körperchen soll nur für mich zittern", ließ er seine 29 Jahre jüngere Geliebte wissen - und jeden ihrer Schritte überwachen.

Foto: Getty Images
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Hitler und Mussolini in Florenz: Adolf Hitler und der italienische Diktator Benito Mussolini fahren im Mai 1938 im offenen Wagen durch Florenz. Der Italien-Besuch des "Führers" war auch eine Machtdemonstration des europäischen Faschismus.

Foto: DPA
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Auf dem Weg zur Macht: Faschistenführer Benito Mussolini und Anhänger im Oktober 1922 während des "Marschs auf Rom", der seine Machtübernahme in Italien einläutete. Im Bild von links nach rechts: Attilio Teruzzi, Italo Balbo, Emilio de Bono, Benito Mussolini, Cesare Maria de Vecchi und Michele Bianchi.

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Diktatoren: Die Diktatoren Benito Mussolini (l.) und Adolf Hitler bei einer militärischen Schauvorführung in Italien am 6. Mai 1938. "Er verehrt mich aufrichtig", glaubte der "Duce" von Hitler.

Foto: Topical Press Agency/ Getty Images
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Unterhändler: Der britische Premierminister Neville Chamberlain (l.) im Gespräch mit Italiens Diktator Benito Mussolini während der Münchner Konferenz im September 1938. Das Treffen, das auf Vorschlag Mussolinis wegen der Sudetenkrise stattfand, führte zur Zerschlagung der Tschechoslowakei und konnte den befürchteten Krieg letztendlich nur hinauszögern.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Heinrich Hoffmann
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Das Paradebeispiel: Adolf Hitler und Benito Mussolini bei einer Parade in Berlin im September 1937. "Hitler ist im Grunde genommen ein Gefühlsmensch", vertraute Mussolini seiner Geliebten an.

Foto: AP
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Poseur Mussolini: Seine Geliebte Clara Petacci nannte Benito Mussolini zärtlich "Ben", der "Duce" selbst sprach von sich selbst ganz unbescheiden als "dein Gigant". Die Aufnahme entstand 1934.

Foto: Getty Images
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Der "Duce" als Lichtgestalt: Dieser Lichtdruck wurde von faschistischen Organisationen als offizielles Bildnis Benito Mussolinis vertrieben. Hinter dem Diktator ist eine Abbildung von Romulus und Remus, den mythischen Gründern Roms, zu sehen.

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"Zwei Volksführer": "Ich weiß nicht, wie sie glauben können, ich würde Hitler nur nachmachen" ereiferte sich Italiens Diktator Benito Mussolini gegenüber seiner Geliebten Clara Petacci, "der war damals noch gar nicht geboren." Das Propaganda-Bild wurde anlässlich Mussolinis Berlin-Besuch 1937 verbreitet.

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Toter Diktator: Partisanen erschossen am 28. April 1945 Italiens Diktator Benito Mussolini (Mitte vorn), seine Geliebte Clara Petacci (Mitte rechts) und weitere faschistische Funktionäre. Die Partisanen gaben Petacci die Möglichkeit zur Flucht, doch sie lehnte ab und wurde erschossen. Am folgenden Tag wurden die Leichen der beiden auf der Piazzale Loreto in Mailand öffentlich zur Schau gestellt.

Foto: Getty Images
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Zur Schau gestellt: Kopfüber hängen die Leichen von Benito Mussolini (M.) und seiner Geliebten Clara Petacci öffentlich an der Piazzale Loreto in Mailand. Der Duce und seine Freundin waren zuvor von Partisanen erschossen worden. Links der Leichnam von Achille Starace, dem Parteisekretär der Faschistischen Partei Italiens.

Foto: AP
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