Agnes Bojaxhiu Die Frau, die Mutter Teresa war
Mutter Teresa im Juli 1965: Agnes Bojaxhiu, wie sie mit bürgerlichem Namen hieß, wurde 1910 als Kind albanischer Eltern im heutigen Skopje geboren und trat im Alter von 18 Jahren in einen Nonnenorden ein.
Undatierte Aufnahme von Mutter Teresa in einem der Gebäude ihres Ordens: Seit 1950 kämpfte sie gegen das Leid der Ärmsten der Armen im indischen Kolkata (Kalkutta), wo sie den Orden der "Missionarinnen der Nächstenliebe" gründete.
Mutter Teresa 1971 im Gespräch mit Kindern in Belfast: Mit fünf Rupien in der Tasche hatte sie ihre Arbeit angefangen. Im März 1997, als sie wegen zunehmender gesundheitlicher Probleme den Ordensvorsitz ablegte, besaß ihre Kongregation 579 Heime in 122 Ländern.
Mutter Teresa 1978 mit einem kranken Kleinkind in Indien: Mit Finanzen konnte sie offenbar weniger gut umgehen als mit Menschen. Kritiker warfen ihr vor, sie hätte die Spenden - schätzungsweise 30 bis 50 Millionen Dollar im Jahr - schlecht verwaltet.
Mutter Teresa mit Kindern in Kolkata (Kalkutta): Ihr wurde auch vorgeworfen, versucht zu haben, verletzlichen Menschen den Katholizismus aufzuzwingen und mit ihrer strikten Ablehnung von Empfängnisverhütung und Abtreibung zum Elend der Armen beigetragen zu haben.
1979 wurde Mutter Teresa in Oslo für ihre Verdienste mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Mutter Teresa 1980 in Haiti: Von wem sie das Geld bekam, hat sie nie besonders interessiert; so traf sich Mutter Teresa, wenn die Kasse stimmte, auch mit Diktatoren wie Jean-Claude Duvalier (Haiti). Ihrer Popularität schadete das nicht.
Treffen in Neu-Delhi: Queen Elizabeth II. verlieh Mutter Teresa 1983 den Order of Merit - einen britischen Orden, um herausragende Persönlichkeiten zu ehren.
Mutter Teresa und Johannes Paul II. (1986 in Indien): Der polnische Papst sprach die 1997 verstorbene Nonne im Jahr 2003 selig.
Zusammenkunft zweier spiritueller Größen: Mutter Teresa und der Dalai Lama 1988 in Oxford.
Mutter Teresa 1990 in Kolkata (Kalkutta): Nonnen ihres Ordens singen zum Geburtstag "Happy Birthday" für sie. Dem Orden gehören heute rund 4500 Nonnen an.
Im März 1990 kam es in Indien zu einem Treffen von Mutter Teresa und Palästinenserführer Jassir Arafat.
Mutter Teresa Ende Juni 1997 mit dem damaligen New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani: Die Aufnahme entstand wenige Wochen vor dem Tod der Ordensfrau.
Prinzessin Diana war eine große Bewunderin Mutter Teresas. Hier sind die beiden im Juni 1997 in der New Yorker Bronx zu sehen. Mutter Teresa verstarb nur wenige Tage nach dem Unfalltod Dianas.
2003 war Mutter Teresa bei einer Zeremonie in Rom vor 300.000 Gläubigen seliggesprochen worden.