Autogramm MV Agusta Brutale 800 Brutal, ey
Durch die Euro-4-Vorgaben sind bei der neuen MV Agusta Brutale 800 die unten liegenden Schalldämpfer mit integriertem Kat gewachsen. Beim Fahren stört das allerdings nicht.
Die MV Brutale 800 kostet im Jahr 2016 ohne Extras 12.590 Euro.
Die Sitzbank ist schmal und hart, aber so muss es bei einem Sportmotorrad sein. Man fühlt jeden Kilometer Straße. Der Sozius hingegen muss leiden.
Ende 2015 hat MV Agusta das jahrzehntelang benutzte Firmen-Logo leicht überarbeitet. MV ist etwas schmissiger, der Schriftzug Agusta etwas blockiger geworden.
Der Dreizylindermotor mit 798 Kubik und 116 PS ist über jede Kritik erhaben. Er dreht, wimmert und schiebt aufs Allerfeinste.
Die Schmiedefelgen der Brutale sind kleine, filigrane Kunstwerke.
Hinter dem barocken Klangkörper verbirgt sich eine moderne Euro-4-Zulassung.
Damit die Maschine bloß kein Gramm zuviel wiegt, wurden wie hier unterm Sitz Hohlräume gelassen.
Die Brutale wird in den drei Tankfarben Weiß, Rot und Mattschwarz angeboten. Beim roten Modell ist der Rahmen - wen wunderts - halt schwarz.
Zusammen mit den Modellen Dragster RR und Turismo Veloce trägt die Brutale zu den steigenden Verkaufszahlen des italienischen Herstellers bei. Im Jahr 2015 wurden über 9000 Fahrzeuge verkauft.
Auch bei niedrigen Touren funktioniert der Motor tadellos und ist laufruhig. Damit er richtig feuert, will er bei über 6000 Umdrehungen gehalten werden.
Der flache Lenkkopfwinkel und die harte Abstimmung des Fahrwerks tragen dazu bei, dass man sich mit der Brutale auf schnellen engen Landstraßen zu Hause fühlt.