Fahrbericht MV Agusta Stradale 800 Das schöne Biest
Sperrige Kiste: Für große Fahrer bietet die Stradale wenig Windschutz. Das Platzangebot ist ebenfalls begrenzt.
Feine Technik: Filigrane Speichenräder und ein beeindruckendes Endrohrensemble am Heck der Stradale.
Nervöse Füße: Je geziemter man fährt, desto nervöser und kippeliger wird die Stradale, besonders bei kurzen Bodenwellen.
Billiglösung: Die aufdringliche Steckverbindung des Blinkers am Lenker ist eher lieblos ausgesucht.
Originelle Kofferlösung: Die beiden Packtaschen werden per Schlüssel und Öffnen der Blinkerschraubverbindung entfernt.
Kraftpaket: Der 800er Motor ist auf 115 PS gedrosselt, aber trotzdem ein fulminantes Sportgerät. Turbinenartig dreht er auf 10.000 Umdrehungen.
Funtourer: Den meisten Spaß macht die Stradale 800, wenn man sie durch enge Landstraßen hetzt.
Reiseköfferchen: Das Volumen der Stradale-Packtaschen ist minimal und wird durch die integrierten Blinker weiter reduziert.
Großer Schlucker: Das Auspuffsystem unterhalb des Motorrads ist voluminös und pegelt das Fahrgeräusch massiv runter.
Italofront: Wie am Heck ist auch am Vorbau der Stradale die Blinkanlage in das Fahrzeug baulich integriert.
Farbspiele: Die Stradale 800 wird in Rot/Silber, Perlweiß/Sandgrau/Metallic und Bronze/Metallic/Perlweiß angeboten.
Supermoto-Gene: Der Fahrer sitzt für einen Tourer sehr weit vorne und extrem eng am Lenker.
Mini-Infozentrale: Für ein reines Digitalcockpit ist das Instrument der Stradale 800 recht übersichtlich und auch bei Sonne gut zu lesen.
Google Translate: Bei manchen Details ist der Premium-Anspruch von MV Agusta noch nicht ganz erfüllt.