Myanmar vor der Wahl - DER SPIEGEL
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Myanmar Die ABC-Schützen in Sachen Demokratie

Über Jahrzehnte wurde Myanmar von einer brutalen Militärjunta regiert. 2012 öffnete sich das Land. Am Sonntag wählen die Bewohner eine neue Regierung. Demokratie müssen sie dennoch lernen.
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Wahlkampftraining mit Mindy Walker: Die US-Amerikanerin ist nach Burma gekommen, um den Neulingen in Sachen Demokratie Tipps zu geben.

Foto: Verena Hölzl
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Saw Ho Shae ist der "Streber" in der Lerngruppe, die sich im südburmesischen Moulmein zusammengefunden hat. "In den USA kann der Präsident nicht so wie bei uns einfach tun, was er will", erklärt er. Saw Ho Shae weiß Bescheid - er ist viel in der Welt herumgekommen.

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60 Tage lang darf in Burma Wahlkampf gemacht werden - den Neulingen in Sachen Demokratie bleibt nicht viel Zeit für ihre Überzeugungsarbeit.

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Fast ein halbes Jahrhundert lang regierte eine Militärjunta Burma mit harter Hand. Bis die Generäle das Land 2011 öffneten, um weiteren Revolten zuvorzukommen, war Demokratie nur ein ferner Wunschtraum.

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Saw Ho Shae ist seit kurzem pensioniert und will sich nun in der Politik engagieren. Kandidat wollte er erst einmal nicht sein. "Ich muss das alles erst ganz genau verstehen", sagt er.

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Hier ist ein Plakat zu sehen, dass dazu aufruft, zu prüfen, ob man in den Wählerlisten überhaupt verzeichnet ist und ob die persönlichen Daten stimmen.

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Die Angst aus der Vergangenheit ist bei den Wählern allerdings noch lange nicht überwunden. Zu radikal regierte der Überwachungsstaat, zu allgegenwärtig waren die Spione des Systems.

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