Mysterium St. Pauli Und ewig lockt die Bundesliga
Aufstieg: Nach dem Spiel feiern Spieler und Fans: Der FC St. Pauli ist nach dem Sieg in Nürnberg zurück in der ersten Liga. Vorn die Spieler Markus Lotter und Holger Stanislawski.
Torjubel: St. Pauli-Spieler Deniz Baris nach dem 1:2-Siegtreffer für die Kiezkicker.
Fans: Der erste Aufstieg 1995. Die Fans jubeln und stürmen noch vor dem Abpfiff den Rasen.
Partytime in der Umkleide: Spieler des FC St. Pauli feiern ihren Aufstieg in die erste Bundesliga.
TV-Übertragung auf dem Heiligengeistfeld: Fans des FC St. Pauli sehen sich auf dem Heiligengeistfeld die Übertragung des Spiels 1. FC Nürnberg gegen FC St. Pauli an. Alle jubeln und applaudieren nach dem 1:1 Ausgleichstreffer.
St. Pauli gegen Oberhausen: Ivan Klasnic vom FC St. Pauli im Zweikampf mit einem Oberhausener Spieler. Die Partie endete 1:1.
Mannschaftsfoto des FC St. Pauli: Beim FC St. Pauli lernen die Spieler schnell, sich im Kollektiv zu schämen.
Das St. Pauli-Team 2002/03: Ihnen gelang, was in 93-jähriger Vereinsgeschichte noch keiner Mannschaft des FC St. Pauli gelang - der direkte Abstieg von der 1. Bundesliga in die Regionalliga.
St. Pauli-Rettung in Rot: Im August 2003 brauchte der FC St. Pauli nach zwei Abstiegen in Folge jeden Cent, um die Insolvenz zu vermeiden. Aus diesem Anlass organisierte Sicherheits-Chef Sven Brux ein Open-Air-Festival im Millerntor-Stadion, bei dem u.a Bands wie The Bates oder Slime (unter dem Namen "Rubberslime") auftraten. Krönender Abschluss eines unvergesslichen Konzertabends war das kontrollierte Abbrennen bengalischer Lichter auf der Haupttribüne - was sonst im Stadion streng verboten ist. Diese Aufnahme entstand aus der TV-Kabine auf dem Dach der Gegengerade.
"Saufen für St. Pauli": Nach dem zweiten Abstieg in Folge sorgte der damalige St.-Pauli-Sponsor, eine Hamburger Brauerei, nicht nur für erfrischende Kaltgetränke rund um das Retterfestival. Gemeinsam mit den Kneipen auf dem Kiez rief die Brauerei das Motto "Saufen für den FC St. Pauli" aus. An einem Wochenende gingen 50 Cent pro auf dem Kiez getrunkenen "Astra"-Bier an den FC St. Pauli. Ein Bordell auf dem Kiez kopierte die Aktion, das Motto wurde dazu leicht abgewandelt...
Pauli live on stage: Noch ist alles friedlich - das "Retterfestival" am 30. August 2003 war das Finale einer beispiellosen und teilweise peinlichen Retteraktion, an deren Ende dem FC St. Pauli immerhin die Insolvenz erspart blieb.
Sven Brux beim Retterfestival: St. Paulis Sicherheits-Chef Sven Brux sang am 30. August 2003 anlässlich des Retterfestivals für den FC St. Pauli am Hamburger Millerntor den But-Alive-Song "Sie war, sie ist, sie bleibt" in der Fußball-Variante.
Totenkopfanzeige in der AOL-Arena: Am 19. April 2002 war es dann endlich soweit. Der FC St. Pauli trug sein "Heimspiel" gegen den Hamburger SV aus Sicherheitsgründen in der AOL-Arena aus - und dekorierte Feindesland aus diesem Anlass ein wenig um.
St. Pauli - Wo unsere Fahne weht...: Ein seltenes Bild, auf das die Fans des FC St. Pauli lange gewartet haben. Am 19. April 2002 trugen die Braun-Weißen ihr "Heimspiel" in der Bundesliga aus Sicherheitsgründen beim HSV aus. Da der FC die AOL-Arena mieten musste, wurden sämtliche HSV-Devoationalien durch St. Pauli-Accessoires ersetzt. Hier weht die Totenkopffahne über dem VIP-Parkplatz.
Für feine Pinkel: Auch der VIP-Raum des Hamburger SV wurde anlässlich des "Heimspiels" des FC St. Pauli am 19. April 2002 in der AOL-Arena in einen "Ballsaal" (so heißt das Separee beim FC St. Pauli) verwandelt. Wären doch nur alle so kreativ gewesen wie die Vermarkter der St. Paulianer. Auf dem Platz gab es - wie so oft - eine deutliche Niederlage: der HSV gewann 4:0. Hätte Thomas Meggle beim Stand von 1:0 nicht diesen Elfmeter verschossen - aber das ist eine andere Geschichte.
Rasenpaten-Pack des FC St. Pauli: Im Juli 2004 initiieren der FC St. Pauli und sein Hauptsponsor die Aktion "St. Pauli sucht Rasenpaten" für den Aufstieg in die 2. Liga. Bundesweit konnten Fans, Freunde und Sympathisanten, die Mitverantwortung für den Verein auf dem Weg zurück in den Profifußball übernehmen wollten, für 35 Euro eine Saison lang die Patenschaft für 0,083 Quadratmeter Fußballrasen des Millerntor-Stadions übernehmen.