Mythos Avus - DER SPIEGEL
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Mythos Avus Nebenjob Rennstrecke

Mercedes-"Silberpfeile" machten die Berliner Avus in den dreißiger Jahren zur Legende. Dabei galt die Rennstrecke schon damals als völlig veraltet. Trotzdem rasten noch bis 1998 Rennwagen über die tückische Piste. Sie schlidderten immer wieder in brenzlige Situationen - und blutige Katastrophen.
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DKW-Rennwagen: Frieder Bach aus Chemnitz fährt am 1. Mai 1999 mit seinem DKW-Rennwagen über die Berliner Rennstrecke Avus. Der Oldtimer, der 1931 für Geschwindigkeitsrekordversuche gebaut worden war, startete zu einer Parade alter Sportwagen anlässlich des letzten Rennens auf der Avus. Nach 78 Jahren wurde der Wettkampfbetrieb auf dem Teilstück der Berliner Stadtautobahn eingestellt.

Foto: SVEN KAESTNER/ AP
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Plakat zum Avus-Rennen: Werbung für das internationale Rennen auf der Berliner "Automobil-Verkehrs- und Übungs-Straße" am 1. Juli 1951.

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Stromlinienförmig: Bei einem Trainingslauf vor dem 11. Internationalen Avus-Rennen 1937 in der großen Rennwagenklasse sieht man Bernd Rosemeyers Stromlinienwagen in der überhöhten Nordkurve.

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Startklar: Die drei Auto-Union Stromlinienwagen werden beim 11. Internationalen Avus-Rennen 1937 in der großen Rennwagenklasse zum Start vorbereitet.

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Feierabendverkehr: Auf einem Foto mit Langzeitbelichtung ist das Licht der Fahrzeuge zu sehen, die sich über das Autobahndreieck Funkturm in Berlin bewegen - links verschwindet die A100, rechts die Avus in Richtung Potsdam.

Foto: dpa
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Oldtimer-Kurven: Oldtimer aus acht Jahrzehnten begaben sich am 1. Mai 1999 auf den über 2,66 Kilometer langen Kurs der Berliner Avus. Es ist ein Abschiedsfest. Das letzte Rennen auf der 1921 eröffneten Strecke hatte dort ein Jahr zuvor stattgefunden.

Foto: dpa
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In der Nordkurve: Ein Motorradrennfahrer am 30. Mai 1937 in der überhöhten Nordkurve während des 11. Internationalen Avus-Rennens 1937.

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Beiwagenrennen: Der Große Preis von Deutschland des ADAC für Motorräder auf der Avus. Im Vordergrund sieht man den Sieger und Deutschen Meister im Beiwagenrennen (Klasse F) Hans Schumann.

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Blick vom Funkturm: Auf einer Aufnahme aus den dreißiger Jahren ist die Rennstrecke von oben zu sehen. Vom Funkturm aus blickt man auf die Nordkurve und den Sportplatz der Avus.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Friedrich Seidenstücker
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Silberpfeil: Bernd Rosemeyers Stromlinienwagen von Auto-Union wird vor einem Trainingslauf vor dem 11. Internationalen Avus-Rennen 1937 in der großen Rennwagenklasse angeschoben.

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Nordkurve: In der besten Zeit verfügte die Automobil-Verkehrs- und Übungs-Straße sogar über eine Steilkurve - hier zu sehen sind Motorradrennfahrer, die während des 11. Internationalen Avus-Rennens am 30. Mai 1937 in der überhöhten Nordkurve für Eindruck sorgen.

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Bau der Avus: Die legendäre Rennstrecke "Avus" wird in Berlin gebaut. Diese Aufnahme von 1936 zeigt Arbeiten an der Nordkurve.

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Nazi-Rennen: Auf einer während des Zweiten Weltkrieges entstandenen, undatierten Aufnahme sind Mercedes Benz-"Siberpfeile" bei ihrer Anlieferung für ein Rennen auf der Avus zu sehen. Hinter den Cockpits sind Hakenkreuzzeichen auf die Karosserie gemalt.

Foto: Getty Images
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Siegerehrung: Adolf Hühnlein, Führer des Nationalsozialistische Kraftfahrkorps (NSKK), eine paramilitärische Organisation der NSDAP, kürt die Sieger des 11. Internationalen Avus-Rennens 1937 in der Motorradklasse bis 500 ccm.

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Luigi Fagioli im Silberpfeil: Die dreißiger Jahre, als die Silberpfeile von Mercedes und Auto Union mit bis zu 400 Stundenkilometern die langen Geraden entlang rasten und mehr als 300.000 Zuschauer jedes Rennen verfolgten, waren die glorreichen Zeiten für die Avus-Rennstrecke. Das Foto vom 30. Mai 1937 zeigt Luigi Fagioli in seinem Auto-Union Stromlinienwagen in der überhöhten Nordkurve während des 11. Internationalen Avus-Rennens 1937 in der großen Rennwagenklasse.

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Fritz von Opel im Raketenwagen: Der Opel Raketenwagen "Rak 2" auf der Berliner Avus, aufgenommen am 23. Mai 1928, am Steuer sitzt Fritz von Opel.

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Raketenpionier: Nach seiner Rekordfahrt wird Fritz von Opel (Mitte) von den begeisterten Zuschauern bejubelt, vorn rechts die Schauspielerin Lilian Harvey. Mit 24 Raketen im Heck stellte Fritz von Opel in seinem "Rak 2" am 23. Mai 1928 auf der Berliner Avus mit 230 Kilometern pro Stunde einen sensationellen Geschwindigkeitsrekord auf und leitete damit eine stürmische Entwicklung des Raketenantriebs ein. Der Enkel des Firmengründers Adam von Opel wurde durch seine Leistungen als Sportler und Raketenfachmann bekannt.

Foto: dpa
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Veteranen-Treffen: Der fünfmalige Weltmeister Juan Manuel Fangio in einem der berühmten Mercedes-"Silberpfeile" während eines Veteranen-Treffens im März 1978 auf der Berliner Avus.

Foto: dpa
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Formel Eins: Startschuss beim letzten auf der Avus ausgetragenen Formel-Eins-Rennen am 2. August 1959. Bei diesem Rennen verunglückte der Sportwagenpilot Jean Behra tödlich.

Foto: AP
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Touren-Wagen auf der Avus: Beim achten Lauf zum D1 ADAC Super-Touren-Wagen Cup (STW) auf der Berliner Avus siegte der Italiener Emanuele Pirro (vorn) vor Johnny Cecotto (rechts) auf BMW und Christian Abt (Kempten) auf Audi.

Foto: dpa
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