Mythos Erwin Rommel - DER SPIEGEL
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Mythos Erwin Rommel Der Wüstenfuchs als Wegbereiter des Holocaust

Selbst seinen Gegnern galt Feldmarschall Rommel als Inbegriff des Gentleman-Kriegers, sein Afrika-Feldzug als vergleichsweise harmloser Ritt eines Haudegens durch den heißen Wüstensand. Aber war die Kriegsführung in Nordafrika wirklich so sauber?
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Rommel: Feldmarschall Erwin Rommel in Portugal, am 2. August 1942. Vorstöße und ein unbändiger Drang zur Offensive waren die Markenzeichen des populärsten Generals im "Dritten Reich". Sein Feldzug in Nordafrika wurde allerdings gestoppt. Rommel wurde ausgeflogen und sein Nachfolger Generaloberst Hans-Jürgen von Arnim musste bei Tunis kapitulieren. Die verbliebenen deutschen Soldaten kamen in Gefangenschaft, der Nordafrika-Feldzug war beendet.

Foto: AP
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Erwin Rommel und Albert Kesselring: Feldmarschall Rommel (r.), Kommandeur des deutschen Afrikakorps, mit Feldmarschall Albert Kesselring, Chef des Generalstabs der Luftwaffe und Oberbefehlshaber-Süd, in der Wüste von Westlibyen in Nord-Afrika im September 1942. Die NS-Propaganda machte den "Wüstenfuchs" Erwin Rommel zu einem Mythos, der langlebiger war, als das Reich dem er zu dienen glaubte.

Foto: AP
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Attentäter: Claus Schenk Graf von Stauffenberg hatte am 20. Juli 1944 versucht, Hitler in die Luft zu sprengen. Der Plan schlug fehl und von Stauffenberg wurde zusammen mit anderen Widerstandskämpfern hingerichtet. Erwin Rommel wurde beschuldigt, in das Attentat verwickelt zu sein. Vor die Wahl gestellt vom Volksgericht verurteilt oder Selbstmord zu begehen, wählte er den Tod.

Foto: AP
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Generalfeldmarschall: Portraitfotografie in Uniform von Generalfeldmarschall Rommel.

Foto: Karl Schillinger
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