Nach der Katastrophe Auf der Flucht
Zwei Taschen schleppt diese Frau aus den Trümmern von Rikuzentakata. Mehr ist ihr vielleicht nicht geblieben - aber immerhin lebt sie: Bei der größten Naturkatastrophe in der Geschichte Japans sollen mehr als 1800 Menschen ums Leben gekommen sein.
Er steht da, wo einst sein Zuhause war: Der Tsunami nach dem Beben hat sämtliche Häuser in Sendai fortgespült - wie das dieses Mannes.
Auf dem Weg in eine Notunterkunft: Ein Mann trägt durch das zerstörte Sendai eine alte Frau auf den Schultern.
Ein Paar sieht nach den Schäden, die die Flutwelle in Minamisoma hinterlassen hat. Allein hier, einer Ortschaft in der schwer betroffenen Provinz Miyagi, werden 9500 Menschen vermisst.
Trauer in Sendai: Matsuko und Eijj Kanno (sie im weißen Mantel, er in der roten Jacke) haben soeben erfahren, dass ihre 18 Jahre alte Tochter Mizuki bei dem Beben ums Leben gekommen ist.
Sie mussten ihre Häuser verlassen: Bewohner aus Koriyama warten in einem Militärbus auf die Fahrt in eine Notunterkunft.
Folgen des Tsunamis: Am Wegesrand ein angespültes Schiffswrack. 3000 Menschen seien gerettet worden, sagte Ministerpräsident Naoto Kan, der die Katastrophenregion per Helikopter besuchte. Er rief die Bürger auf, das beispiellose Desaster gemeinsam zu überwinden.
Ausgestattet mit Decken warten in Koriyama die Menschen, die kein Dach mehr über dem Kopf haben, darauf, dass sie untergebracht werden.
Verzweifelter Versuch von Bewohnern Caramuchos, ein ramponiertes Boot wieder auf Vordermann zu kriegen.