Nach Schumacher-Unfall: Debatte um Sicherheit im Wintersport - DER SPIEGEL
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Sicherheit im Wintersport "Kleines Risiko mit oft schlimmen Folgen"

Seit Michael Schumachers Ski-Unfall ist die Debatte über die Risiken dieses Sports wieder aufgeflammt. Skifahren, so wird behauptet, sei eine hochriskante Freizeitbeschäftigung und durch Carving-Ski und Kunstschneepisten noch gefährlicher geworden. Stimmt das?
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Michael Schumacher 2004 beim Skifahren in Italien: Nach dem schweren Unfall des Rennfahrers wird erneut über Sicherheit im Wintersport diskutiert.

Foto: POOL/ REUTERS
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Stand mit Skihelmen auf der Sportartikelmesse Ispo: Im Vergleich zur Saison 2010/11 sank die Zahl der Kopfverletzungen bei Skiunfällen um ein gutes Viertel. Experten führen diese Entwicklung auf die gestiegene Helmtragequote zurück.

Foto: Tobias Hase/ dpa
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Skihelme sind jedoch nur für Unfälle bis Tempo 50 ausgelegt, mit einer gewissen Reserve - zu wenig beim Aufprall auf Felsen, wie im Falle Michael Schumachers. Der Ex-Rennfahrer trug einen Helm - dennoch erlitt er bei seinem Sturz schwerste Kopfverletzungen. Zurzeit wird er in der Uni-Klinik von Grenoble behandelt.

Foto: Yoan Valat/ dpa
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Diese Aufnahme des Unglücksgebiets im französischen Méribel entstand aus einem Sessellift heraus. Zum Zeitpunkt des Unfalls war Schumacher offenbar unweit der Kreuzung zweier Pisten unterwegs.

Foto: Micha Will/ Bongarts/Getty Images
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Warnschild nahe der Unglücksstelle: Schumacher fuhr im Gelände abseits der gesicherten Pisten. Dort endet die sogenannte Verkehrssicherungspflicht der Skigebietsbetreiber, man wedelt auf eigene Verantwortung.

Foto: David Ebener/ dpa
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Skigebiet bei Méribel: Die Wahrscheinlichkeit, abseits der Pisten nähere Bekanntschaft mit Felsen oder Bäumen zu machen, sei zwar eher gering, sagt David Schulz von der Auswertungsstelle für Skiunfälle. "Doch handelt sich um ein kleines Risiko mit oft schlimmen Folgen."

Foto: JEAN-PIERRE CLATOT / AFP
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Bereits mehrfach gab es in der Vergangenheit schwere Ski-Unfälle mit prominenter Beteiligung. Dieter Althaus etwa, der damalige Ministerpräsident Thüringens...

Foto: Christof Stache/ AP
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...kollidierte am Neujahrstag 2009 an dieser Stelle in den österreichischen Alpen mit einer Skifahrerin, die später ihren Verletzungen erlag.

Foto: A2918 epa apa BezirkspolizeiLiezen/ dpa
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Ein Holzkreuz und eine Kerze erinnern am Tag nach dem Zusammenstoß an das Unfallopfer. Althaus selbst erlitt schwere Kopfverletzungen, obwohl er einen Helm trug.

Foto: Kerstin Joensson/ AP
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Der niederländische Prinz Friso - hier 2011 in Lech am Arlberg - wurde im Februar 2012 beim Skifahren von einer Lawine verschüttet. Nach monatelangem Koma starb er an den Folgen dieses Unglücks.

Foto: Frank Van Beek/ dpa
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Nach dem Unfall Frisos kamen vor allem in der Freeriding-Szene Fragen nach der Sicherheit auf. Anhänger dieser Disziplin - wie hier der US-Amerikaner JT Holmes 2010 bei einem Wettbewerb in der Schweiz - wagen sich mit ihren Skiern in offenes Gelände.

Foto: Michael Buholzer / REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?