Nachfolgedebatte: Kandidaten für IWF-Chefposten - DER SPIEGEL
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Nachfolgedebatte Kandidaten für IWF-Chefposten

Die Vorwürfe gegen Dominique Strauss-Kahn bescheren dem IWF eine Führungskrise: Boom-Staaten wie Indien melden Ansprüche auf den Chefposten beim Währungsfonds an. Doch die Europäer beharren auf dem alten Machtgefüge - auch ein Deutscher wird gehandelt.
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Um seinen Posten geht es: Bisher steht Dominique Strauss-Kahn dem Internationalen Währungsfonds vor. Nach den Vergewaltigungsvorwürfen in den USA sitzt der Franzose derzeit jedoch in Untersuchungshaft. Nun werden Forderungen nach seiner Ablösung laut, unter anderem von US-Finanzminister Timothy Geithner. Zahlreiche Kandidaten für die Nachfolge stehen schon bereit.

Foto: Andrew Gombert/ AP
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Stellvertreter von Strauss-Kahn: Der Amerikaner John Lipsky ist nun geschäftsführender IWF-Direktor. Er hat allerdings angekündigt, den Währungsfonds im August zu verlassen. Dann endet nach fünf Jahren auch seine Amtszeit.

Foto: PHILIPPE LOPEZ/ AFP
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Top-Kandidatin der Europäer: Die französische Finanzministerin Christine Lagarde

Foto: Jean-Christophe Bott/ dpa
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Peer Steinbrück: Auch der deutsche Ex-Finanzminister wäre ein Signal, an der bestehenden Machtverteilung zwischen Amerikanern und Europäern festzuhalten. Er hatte sich kürzlich allerdings für eine SPD-Kanzlerkandidatur ins Spiel gebracht.

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Gordon Brown: Der ehemalige britische Premierminister hat sich selbst ins Spiel gebracht. Doch sein Nachfolger David Cameron hat sich bereits gegen ihn ausgesprochen. Browns Chancen dürften daher marginal sein.

Foto: WPA Pool/ Getty Images
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Angel Gurria: Der mexikanische OECD-Chef gilt als möglicher Kandidat einer außereuropäischen Allianz.

Foto: © Marcos Borga / Reuters/ REUTERS
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Auch zwei Inder haben Chancen: Montek S. Ahluwalia, der Vizechef der indischen Planungskommission und Shri Sridhar, Geschäftsführer der indischen Zentralbank

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Kandidat aus der Türkei: Kemal Dervis, Ex-Chef des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen

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Mexikanischer Notenbankchef: Auch Agustin Carstens wird immer wieder gehandelt.

Foto: ? Jonathan Ernst / Reuters/ REUTERS
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Kandidat aus Südafrika: Ex-Finanzminister Trevor Manuel

Foto: Chung Sung-Jun/ Getty Images
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Vom FDP-Finanzpolitiker Frank Schäffler ins Spiel gebracht: Ex-Bundesbanker Axel Weber. Er galt lange Zeit als Kandidat der Kanzlerin für die Europäische Zentralbank. Sein überraschender Rückzug vom Chefposten der Bundesbank in diesem Frühjahr düpierte die Koalition. Er dürfte wohl kaum Chancen haben - wenn er überhaupt wollte.

Foto: Arne Dedert/ dpa
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