Nachkriegs-Hungersnot "Als Hühnerfutter ist das zu gebrauchen"
Ein Monatslohn für zwei Kilo Kirschen: Als Kind erlebte Willi Grünberg, wie nach Ende des Zweiten Weltkrieges Lebensmittel zur Mangelware wurden. Auf Nahrungssuche mit Bekannten erfuhr er 1946, wie schnell jedes Mitgefühl beim Thema Essen aufhörte. Und spürte, wie etwas in ihm zerbrach.
Lebensmittelknappheit nach dem Krieg: Informationstafeln an einem Berlin Geschäft über die vorhandenen Waren und die dafür nötigen Kartenabschnitte, aufgenommen nach dem Zweiten Weltkrieg.
Tauschhandel: In den Ruinen der Münchner Innenstadt geht ein Tauschhändler seinem Geschäft nach. Foto von 1946.
Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Hilmar Pabel
Marktstand: Ein Obst- und Gemüsehändler bietet 1949 auf einem Berliner Markt seine Waren feil.
Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Liselotte Purper (Orgel-Köhne)
Kirschernte: Kamen die Händler nicht in die Stadt, mussten die Menschen - wie Willi Grünberg - aufs Land gehen, um dort gegen andere Lebensmittel Obst und Gemüse einzutauschen.
Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Lindner
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