Nachkriegsjugend - DER SPIEGEL
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Nachkriegsjugend Jäger und Sammler

Briefmarken, Blätter oder Fossilien: Spielzeug war Mangelware, also war Sammeln unter Jungs schwer angesagt. Ernst Pelzing und sein Bruder brachten es darin zu wahrer Meisterschaft. Mit jedem neuen Stück kehrte der Alltag in ihr Leben zurück.
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Laubfrosch: Kinder sammeln alles was sie können - auch wenn es Tiere sind. Besonders beliebt sind beispielsweise Frösche, wie dieser Laubfrosch. Er wurde fotografiert im Stuttgarter Naturkunde-Museum im Schloss Rosenstein nach seiner Wahl zum "Frosch des Jahres 2008".

Foto: dpa
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Briefmarken: Im Inflationsjahr 1923 kostete es schon ein Vermögen, wenn man einen Brief verschicken wollte. Marken mit einem Wert von bis zu 500 Millionen Mark waren keine Seltenheit. Später hatten die Marken nur noch einen Sammlerwert. Als Ernst Pelzing im Winter 1944/45 mit seiner Familie aus Pommern floh, musste eine Entscheidung getroffen werden, entweder das Silberbesteck oder Vaters Briefmarkensammlung mitnehmen. Das Silberbesteck wurde schließlich im Garten vergraben.

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Große Wünsche: Kinder drängeln sich 1948 vor dem Schaufenster eines Berliner Spielzeuggeschäfts. In der Nachkriegszeit war das Geld meist zu knapp, um Spielzeug für Kinder zu kaufen, sodass die lieben Kleinen erfinderisch sein mussten.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Friedrich Seidenstücker
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Dino-Zeh: Die Kralle eines Dinosauriers, die im Juli 2004 mit anderen Überresten der Urzeit-Jäger auf einem "Dinosaurier-Friedhof" im Sauerland gefunden wurde. Unter Kindern sind derartige Fundstücke sehr beliebt.

Foto: AP
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Trümmersammlung: Da das Geld zu knapp war, um Spielzeug zu kaufen, war Sachen zu sammlen ein beliebter Zeitvertreib. Diese Berliner Mädchen sammeln 1946 Steine aus den Trümmern der Stadt.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Friedrich Seidenstücker
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Gefahr von Oben: In seiner Kindheit hielt Ernst Pelzing Fische in einem Eierglas gehalten. Beim Reinigen im Garten zerbrach das Glas allerdings - die Fische starben auf der Wiese.

Foto: dpa
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Zeugnis: Erstes Volksschulzeugnis nach dem Zweiten Krieg (1946), ausgestellt von der Bochumer Friedrich-Harkort-Schule auf der Wiemelhauser Straße.

Foto: Ernst Pelzing
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