Nachtleben in Heidelberg "Wo feiern eigentlich die Burschis?"
Was geht nachts in Heidelberg? Christian Andersch hat es getestet. Einer der ersten Stopps: das "Orange". Hier ist der Name Programm. Selbst das Hemd von Wirt Osama und die Toiletten ...
... haben die passende Farbe. Das Fazit von Christian Andersch: Die Kneipe ist ein Gegenentwurf zur spießigen Altstadt: viel zu klein, viel zu laut, viel zu verraucht - und trotzdem sympathisch.
Der Billardtisch im "Brückenaff" ist durchgehend besetzt. Affen sind fester Bestandteil der Deko hier. Der Brückenaffe, lernt Andersch, ist eine Bronzefigur an der berühmten Alten Brücke, die den Besuchern Heidelbergs zur Begrüßung den blanken Affenpo entgegenstreckt.
Faris, der Wirt, hat aus Gläsern einen Brunnen für Hochprozentiges gebaut und setzt ihn in Flammen.
In der "Destille" hängt noch ein Spiderman von Halloween. Gericht wird hier "warmer Erpel", eine lokale Schnapsspezialität, von der niemand so genau wissen will, was drin ist.
In der "Destille" tanzt das Partyvolk auf dem Tisch - wohl, weil auf dem Boden so viele Scherben liegen, meint Andersch.
Die rustikale Einrichtung des "Schnookeloch"...
...kommt besonders bei Burschenschaftlern gut an.