Nachtschicht: Mit dem Pizza-Express durch Dunkelberlin - DER SPIEGEL
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Nachtschicht Mit dem Pizza-Express durch Dunkelberlin

There ain't no life from nine to five: Manche Leute arbeiten, wenn andere längst in den Betten liegen. KarriereSPIEGEL-Reporter Christian Fuchs ist für eine Schicht ins Pizza-Taxi gestiegen, um Berliner Nachtschaffende bei der Arbeit zu besuchen.
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Was für Leute sind das, die regelmäßig nachts arbeiten? Reporter Christian Fuchs hat sie bei der Arbeit besucht - mit dem Pizza-Taxi.  .

Nachts im Ministerium: Während um Mitternacht noch ein Bürolicht im Arbeitsministerium brennt, spielen die Sicherheitsleute im Eingangsbereich Würfeln.

Foto: Christian Fuchs
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Schichtbeginn im "Reingold": Barchef Tino Hiller mixt seinen ersten Mojito des Abends.

Foto: Christian Fuchs
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Es läuft Swing der Zwanziger Jahre, golden schimmert der Tresen in der Berliner Edel-Bar "Reingold".

Foto: Christian Fuchs
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Tino Hillers Job endet, wenn seine Freunde sich gerade aus dem Bett quälen. Der 30-Jährige war vergangenes Jahr als bester Nachwuchs-Barmann im deutschsprachigen Raum nominiert.

Foto: Christian Fuchs
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"Callapizzaberlinmittehallo?" Wenn Cem Eyili sich am Bestelltelefon meldet, könnte das auch Türkisch sein. Ab 20 Uhr steht das Telefon nicht mehr still.

Foto: Christian Fuchs
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Cem Eyili (l.) und Adem Ginar (r.) versorgen die Berliner mit Pizza, Pasta und Eis - ihre Filiale beliefert hungrige Nachtarbeiter am längsten.

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Schichtleiter Cem Eyili am Pizzaofen: In einer Nacht bringen seine Fahrer bis zu 100 Essen an die hungrige Kundschaft.

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Geheimnisse im Hinterhof: Auch die Mitglieder des Chaos Computer Clubs bekommen Hunger. Über ihre Nachtarbeit wollen sie lieber nicht sprechen.

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Nachtschicht als Bühnenarbeiter im Friedrichstadtpalast: Künstler und Clubbetreiber Thomas Fuchs schuftet nachts, um seine Mietschulden zu bezahlen.

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Ein Uhr nachts in der Berliner Charité: Die Nachtschwestern Patricia Tscheschlog (l.) und Kristin Ohmeyer beim Bearbeiten der Patientenakten.

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Während eine todkranke Patientin aus dem Nachbarraum schreit und das Radio dudelt, versuchen die beiden Schwestern, sich auf ihre Schreibarbeit zu konzentrieren - die Pizzen werden in der Zwischenzeit kalt.

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Betten mit blutigen Laken sammeln sich vor den Fahrstühlen in der 13. Etage der Charité. Die Schwestern kommen nicht dazu, sie wegzubringen - zu stressig ist ihre Schicht.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?