Nachverdichtung: Nachbarhaus statt Innenhof - DER SPIEGEL
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Nachverdichtung Nachbarhaus statt Innenhof

Alte Häuser aufstocken, Innenhöfe bebauen: Immer mehr Stadtplaner auf Nachverdichtung. Das soll die Wohnungsnot in Großstädten mindern und das Umland schonen.
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Wohnhäuser in Berlin: Immer mehr Menschen wollen in Groß- oder Universitätsstädten leben. Dort ist der Wohnraum bereits knapp. Ändert sich nichts an der Bautätigkeit, fehlen laut einer Allianz-Studie allein bis 2030 eine Million Wohnungen. Nachverdichtung könnte eine Lösung sein.

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Aufgestockter Plattenbau: Wo keine neuen Häuser mehr hinpassen, will die Bauindustrie nun in die Höhe bauen. Aufstockung ist eine Möglichkeit der Nachverdichtung - allein dadurch könnten 1,5 Millionen Wohnungen in Deutschland entstehen, heißt es in einer Untersuchung im Auftrag der Bau- und Immobilienbranche.

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Wohnhäuser in Hamburg: Vor allem im Innenstadtbereich gibt es Baulücken, häufig sind sie jedoch sehr klein. Mit der sogenannten Schließung des Blockrandes sollen diese bebaut werden.

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Blick auf eine Baustelle in Berlin: Innenhöfe sind oft grüne Inseln - und bieten viel Platz für weitere Gebäude. Bei Investoren ist dieser Ansatz der Nachverdichtung sehr beliebt, bei den Anwohnern stoßen die Pläne häufig auf Gegenwehr.

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Kleingarten-Anlage in Berlin: Im Zuge der Umstrukturierung werden auch Parkplätze, Kleingärten oder Gewerbe mit neuen Wohnflächen bebaut.

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Luftbild des Großprojekts "Mitte Altona" in Hamburg: Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs sollen im ersten Bauabschnitt 1600 neue Wohnungen entstehen. Damit der neue Wohnraum auch bezahlbar ist, setzt Hamburg auf den sogenannten Drittelmix. Mindestens 30 Prozent der Wohnungen sollen gefördert werden.

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