Nacktmulle: Schmerzfrei hässlich - DER SPIEGEL
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Nacktmulle Schmerzfrei hässlich

Nacktmulle sind Lieblinge der Forschung. Die Tiere verfügen über Eigenschaften, die sie außergewöhnlich machen. Nun haben Wissenschaftler herausgefunden, warum die Säuger eine schmerzresistente Haut besitzen.
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Warum haben Nacktmulle kaum Schmerzempfinden bei Reizungen der Haut? Das wollten Forscher in einer neuen Studie herausfinden.

Foto: Wolfgang Thieme/ dpa
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Jungtier (Archivbild): Offenbar besitzen die Nagetiere geringe Veränderungen in einem Schmerz-Rezeptor.

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Schon ein bis drei winzige Veränderungen bei Aminosäuren reichen aus, so die Forscher. Erst mit zehnfach erhöhter Dosis eines Nervenwachstumsfaktor-Moleküles reagierten die Nacktmulle wie andere Tiere auch.

Foto: Joerg Sarbach/ AP
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Junger Nacktmull: Die Tiere sind fast blind, haben eine faltige, rosabraune Haut mit nur wenigen Haaren und keine Ohrmuscheln.

Foto: Julie Larsen Maher / AP
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Sie verfügen offenbar über eine Art inneren Jungbrunnen: Nacktmulle bekommen keinen Krebs, ihre Zellen altern kaum, die Lebenserwartung liegt bei etwa 30 Jahren - eine ähnlich große Maus hält nur ein bis zwei Jahre durch.

Foto: Eric Gay / AP
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Nacktmulle sind in vielerlei Hinsicht besonders. Unter anderem trinken die Tiere nicht, sondern nehmen Flüssigkeit allein aus der Nahrung - vor allem aus Pflanzenknollen - auf. Diese wiederum ist so salzhaltig, dass die Nager Urin mit durchschnittlich fast 90 Gramm Salz pro Liter ausscheiden.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Nacktmull im Philadelphia Zoo 1989: Heimisch sind die Tiere in trockenen Halbwüsten in Somalia, Äthiopien und Kenia. Wie bei Bienen und Ameisen gibt es eine Königin, die die Gruppe anführt - auch das ist außergewöhnlich für Säugetiere.

Foto: Amy Sancetta / AP
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