Nanga Parbat Winterbesteigung gescheitert
Extrembergsteiger Denis Urubko am Nanga Parbat: Die Expedition scheiterte an schlechtem Wetter.
8125 Meter hoher Riese: Der Nanga Parbat gilt als einer der anspruchsvollsten Achttausender - im Winter wurde er bislang noch nie bestiegen.
Extrem ungemütliche Bedingungen: Für die nächsten zwei Wochen ist in der Region jede Menge Schneefall angesagt. Deshalb...
...beschlossen die Bergsteiger, ihre Sachen zu packen und die Expedition abzubrechen. 51 Tage waren sie hier,...
...sie spurten Routen und legten Camps an. Doch das Winterwetter machte schließlich einen Gipfelversuch unmöglich.
Blick nach oben: In dieser Saison wird Moro (links) und Urubko keine Winterbesteigung glücken - im Vorjahr waren sie am Gasherbrum II erfolgreich.
Camp im Schnee: Zuletzt waren die Zelte jeden Morgen unter einer tiefen Schneedecke versteckt.
Schwerstarbeit bei Minusgraden: Wintertouren gelten als extreme physische und psychische Belastung.
"Killer Mountain" Nanga Parbat: "Wir sind ein zusätzliches Risiko eingegangen, mehr als sonst, aber die Situation ändert sich nicht", sagte ein sichtlich enttäuschter Simone Moro.
Simone Moro auf dem Gipfel des Achttausenders Makalu: Der Italiener bewies schon auf zahlreichen Wintertouren eine extreme Leidensfähigkeit.