Nasa-Bilder: Der Rieseneisberg zerbricht - DER SPIEGEL
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Nasa-Bilder Bruch im Eisberg

Ein riesiger Eisberg, doppelt so groß wie das Saarland, hat sich vom Larsen-C-Schelfeis am Südpol gelöst. Doch der Koloss schrumpft, mehrere Teile sind bereits abgebrochen, zeigen Bilder der Nasa.
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Riss im Larsen-C-Schelfeis: Zwischen dem 10. und 14. Juli 2017 ist eine 5800 Quadratkilometer große Eismasse von dem Schelfeis abgebrochen. Entstanden ist einer der größten Eisberge, der jemals dokumentiert wurde.

Foto: AFP/ British Antarctic Survey
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Aufnahme vom 21. Juli 2017: Das Bild zeigt, dass der entstandene Eisberg zerbricht. Ein paar Teile hat er bereits verloren. Im Norden löst sich ein großer Brocken. Die beiden Teile werden als A-68A und A-68B bezeichnet.

Foto: ASA Goddard/ UMBC JCET Chri/ REX/ Shutterstock
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Die Aufnahmen zeigen wärmere und kältere Bereiche der Region. Weiß zu sehen sind Orte, an denen das Wasser oder die Eisoberfläche verhältnismäßig warm sind. Wärme bedeutet in der Antarktis allerdings immer noch deutliche Minusgrade.

Foto: NASA Goddard/ UMBC JCET Chri/ REX/ Shutterstock
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Falschfarbenaufnahme vom 12. Juli 2017: Das Bild zeigt den neu entstandenen Eisberg.

Foto: NASA Worldview
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Der entstandene Eisberg bewegte sich nach seinem Abbruch entlang des Schelfeises Richtung Norden.

Foto: NASA Goddard/ UMBC JCET/ Christopher A. Shuman
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Aufgenommen wurden die Bilder mit dem Thermal Infrared Sensor (TIRS) an Bord des Erdbeobachtungssatelliten "Landsat 8".

Foto: NASA Goddard/ UMBC JCET/ Christopher A. Shuman
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Aufnahme aus dem Juni 2017: Zu diesem Zeitpunkt war der Eisberg noch über eine Strecke von ungefähr 13 Kilometern mit dem Schelfeis verbunden.

Foto: NASAs Earth Observatory
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Riss im Larsen-C-Schelfeis am 8. März 2017: Größere Sorgen als um den Eisberg machten sich Experten um das verbliebene Schelfeis.

Foto: NASA/ USGS
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In den vergangenen zwei Jahrzehnten sind laut Experten des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) bereits sieben Schelfeise von insgesamt zwölf an der Antarktischen Halbinsel zerfallen oder stark zurückgegangen, darunter Larsen A (1995) und sieben Jahre später Larsen B. Derzeit gehen sie aber davon aus, dass Larsen C vorerst stabil bleibt.

Foto: AFP/ British Arctic Survey
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Es passiert immer wieder, dass Eis vom Schelfeis abbricht. Experten nennen das Kalben. Probleme mit dem Meeresspiegel entstehen dadurch nicht, weil Schelfeis bereits auf dem Wasser schwimmt. Es ist im Gegensatz zu einem Eisberg aber noch mit dem Land verbunden und wird von Gletschern gespeist.

Foto: AFP/ British Arctic Survey
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