Nasa-Mondsonde "Ladee" - DER SPIEGEL
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Nasa-Sonde "Ladee" Erfolgreicher Start des Mondstaubsaugers

Um ein Jahrzehnte altes Rätsel zu lösen, hat die Nasa am Samstagmorgen die "Ladee"-Sonde zum Mond geschickt. Sie soll untersuchen, ob der Mond vielleicht doch eine Atmosphäre hat. Millionen Menschen verfolgten den nächtlichen Start an der US-Ostküste - der nicht ganz frei von Problemen war.
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Start: Am Samstagmorgen stieg die "Minotaur V" Rakete mit der Mondsonde "Ladee" an Bord in den nächtlichen Himmel vor der US-Ostküste. Millionen Menschen verfolgten das Schauspiel.

Foto: DPA/ NASA
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"Ladee" am Mond (künstlerische Darstellung): Der Erdtrabant hat bestenfalls winzige Spuren einer Atmosphäre - Forscher sprechen lieber von einer Exosphäre. Schuld ist der Sonnenwind, der die Teilchen beständig mit ins All reißt. Der "Lunar Atmosphere and Dust Environment Explorer" der Nasa, kurz "Ladee", soll sie untersuchen.

Foto: NASA Ames/ Dana Berry
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Neuland: Der Start der Mission war von Experten mit Spannung erwartet worden. Auch, weil der Weltraumbahnhof in einer Nasa-Zweigstelle auf Wallops Island, einer Insel vor der Ostküste Virginias, noch nie zuvor für Weltraum-Missionen genutzt worden war.

Foto: DPA/ CARLA CIOFFI/ NASA
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Auf der Suche nach dem Staub: "Ladee", hier wieder eine künstlerische Darstellung, soll den Mond 100 Tage lang in 20 bis 60 Kilometer Höhe umkreisen. Die Kommunikation mit der Erde soll über eine neue, extrem schnelle Laser-Verbindung laufen, die für zukünftige Raummissionen getestet wird.

Foto: NASA Ames/ Dana Berry
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S.O.S: Kurz nach dem Start gab es erste Probleme. Nachdem sich die Sonde von der Trägerrakete abgekoppelt hatte, rotierte sie unerwartet schnell. Die Boden-Crew versuchte, die Rotation mit sogenannten Schwungmassen-Drehscheiben an Bord der Sonde zu kompensieren. Doch dann schaltete der Bordcomputer die Stabilisatoren wegen erhöhter Stromaufnahme ab. Die Nasa geht davon aus, das Problem in den nächsten Tagen beheben zu können.

Foto: Jay Diem / AP / dpa
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Zeichnungen der "Apollo 17"-Crew: Der "Apollo"-Mannschaft war kurz vor dem Sonnenaufgang ein sanftes Glimmen hoch über der Mondoberfläche aufgefallen. Es sah aus, als würde das Sonnenlicht kleine Teilchen in der Atmosphäre des Mondes anstrahlen.

Foto: NASA
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Sonde "Ladee" (künstlerische Darstellung): Das 280 Millionen Dollar teure und mit Treibstoff rund 400 Kilogramm schwere Forschungsgerät soll mit einem Massenspektrometer die genaue Zusammensetzung der Mondatmosphäre bestimmen. Als eine Möglichkeit wird diskutiert, dass die feinen Partikel tatsächlich von der Mondoberfläche stammen - und durch UV-Strahlung von der Sonne in ihre hohen Bahnen gelangen.

Foto: NASA Ames/ Dana Berry
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Bye-Bye: "Viel Glück auf deinem Weg zum Mond" hatte die Bodenkontrolle "Ladee" nach dem Start verabschiedet.

Foto: Todd Dudek / AP / dpa
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"Ladee" auf Kurs (künstlerische Darstellung): Los geht es mit einer umgebauten Interkontinentalrakete vom Typ "Minotaur V" von der Wallops Flight Facility im US-Bundesstaat Virginia. Bei der Nasa und dem für die Rakete verantwortlichen Unternehmen Orbital Sciences hofft man darauf, dass Millionen von Ostküstenbewohnern den Nachtstart am Himmel verfolgen können.

Foto: NASA Ames/ Dana Berry
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Schauspiel: Der Schweif von Trägerrakete und Sonde war bis nach New York zu sehen.

Foto: Todd Dudek / AP / dpa
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