Nascar-Crash "Es war schaurig"
Einen Tag vor dem weltberühmten Daytona-500-Rennen hat ein schwerer Unfall die Nascar-Serie überschattet.
Auf dem International Speedway geriet Kyle Larson von der Fahrbahn ab und flog mit seinem Auto in einen Begrenzungszaun.
Die Zuschauer auf der Tribüne wurden von Autoteilen getroffen, insgesamt 28 Personen verletzten sich.
"Ein Teil des Sicherheitszauns wurde zerstört, glücklicherweise waren viele Ersthelfer sofort zur Stelle", sagte Nascar-Präsident Mike Helton.
Nach Angaben des TV-Senders Fox erlitten zwei Menschen schwere Kopfverletzungen. Sie schwebten in der Nacht zum Sonntag in Lebensgefahr. 18 Zuschauer befanden sich noch in umliegenden Krankenhäusern.
Renn-Neuling Larson - und alle anderen involvierten Fahrer - blieben ohne größere Verletzungen.
Dabei hatte sein Auto nach dem Unfall sogar noch Feuer gefangen.
"Überall flogen Teile herum, es war wie im Krieg", sagte Augenzeuge Terry Huckaby dem TV-Sender ESPN. "Auf der Tribüne lag ein Motor, es ist kaum zu glauben. Es war schaurig."
Gedanken an eine Absage der 55. Auflage des Klassikers Daytona 500 gab es letztlich nicht. Die Strecke werde wieder hergerichtet, sagte Rennstrecken-Boss Joie Chitwood.