Test gegen Frankreich Prominenz auf der Tribüne, Kunst auf dem Rasen
Politik-Prominenz auf der Tribüne: Deutschlands Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande sahen das Test-Länderspiel ihrer Nationalmannschaften im Stade de France in Paris.
Die Begegnung begann rasant. Schon nach wenigen Minuten musste Frankreichs Torwart Hugo Lloris (unten) in höchster Not gegen Mesut Özil retten. Aber auch die Gastgeber spielten schnell nach vorne und kamen zu Möglichkeiten.
Dennoch bestimmte die deutsche Mannschaft die Partie. In Führung ging jedoch Frankreich. Nach einem Lattentreffer war die DFB-Defensive unsortiert, so dass Mathieu Valbuena frei per Kopf zum 1:0 treffen konnte (44. Minute).
Ausgerechnet Valbuena - mit 1,67 Metern war der Spielmacher von Olympique Marseille der kleinste Spieler auf dem Platz.
Die Freude bei den Gastgebern währte jedoch nur kurz. Der starke Thomas Müller wurde von Ilkay Gündogan in Szene gesetzt und schoss den Ball aus rund elf Metern ins lange Eck (51.).
Danach waren die Franzosen dem zweiten Treffer jedoch näher als die Deutschen. Besonders Bayern-Superstar Franck Ribéry bereitete der DFB-Abwehr große Probleme.
In dieser Drangphase war es dann ein Traumpass von Mesut Özil auf Sami Khedira, der zum 2:1 führte (74.).
Es sollte der Siegtreffer dieser Partie sein. Für Deutschland war es der erste Sieg gegen die Equipe Tricolore seit 1987 und der erste in Frankreich seit 1935.
In der Schlussphase hielt DFB-Torwart René Adler den Erfolg mit einer starken Parade gegen Ribéry fest.