US-Nationalparks Wegen Regierungskrise geschlossen
Straßensperre am Badlands-Nationalpark: Wegen des Stillstands in den USA sind derzeit sämtliche Nationalparks geschlossen.
Viele Touristen sind enttäuscht, weil sie beispielsweise einen Besuch des berühmten Yellowstone-Nationalparks geplant hatten.
Den Grand Canyon besuchen an einem normalen Tag im Oktober rund 18.000 Touristen. Kleine Betriebe, die vom Fremdenverkehr abhängig sind, befürchten deshalb massive Einbußen.
Familienpicknick im Yosemite-Park: Derzeit dürfen keine Fahrzeuge hierher kommen.
Traumlandschaft Rocky Mountains: Insgesamt 401 Anlagen der staatlichen Parks wurden geschlossen.
Zion-Nationalpark in Utah: So leer wie derzeit kann man die Straßen hier im Oktober selten erleben.
Sonnenuntergang im Great-Smoky-Mountains-Nationalpark: Die Natur hat derzeit ihre Ruhe vor den Besuchermassen.
Grand-Teton-Nationalpark in Wyoming: Selbst die Webseite, die Besucher mit Informationen über die amerikanischen Naturregionen versorgt, ist derzeit nicht verfügbar.
Eine Twitter-Nutzerin schrieb: "Der Yosemite-Park würde wohl eine schöne Verschnaufpause bekommen, wenn Abgase ausstoßende Reisebusse und Touristen-Stampeden für eine Weile nicht erlaubt wären."
Fehlermeldung auf der Nationalpark-Webseite: Nicht einmal virtuell sind derzeit Besuche möglich.
Bryce-Canyon-Nationalpark in Utah: 48 Stunden hatten Touristen Zeit, um die Naturregionen zu verlassen.
Die Ranger zählen zu den "weniger wichtigen staatlichen Angestellten", die wegen des Shutdowns nicht bezahlt werden können. Deshalb bleiben die Parks geschlossen.