Naturkatastrophen: Wo das Risiko am größten ist - DER SPIEGEL
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Bilder der Verwüstung

Der Weltrisikobericht zeigt, welche Länder gut auf Naturkatastrophen vorbereitet sind und wo das Risiko am größten ist.
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Japan wurde 2011 gleich dreimal schwer getroffen: Erst bebte die Erde, dann rollte ein Tsunami über die Küsten, schließlich kam es zur Reaktorkatastrophe in Fukushima. Laut Weltrisikobericht rangiert Japan unter den Ländern mit der größten Gefährdung durch Naturereignisse.

Foto: Kimimasa Mayama/ dpa
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2013 tobte einer der stärksten tropischen Wirbelstürme seit der Wetteraufzeichnung: Taifun Haiyan. Auf dem Bild ist die Zerstörung zu sehen, die er auf der philippinischen Insel Leyte hinterlassen hat. Mehrere Tausend Menschen starben dort, mehrere Millionen machte der Sturm, der auf den Philippinen "Yolanda" genannt wurde, obdachlos. In den Weltrisikoindex fließt auch ein, wie gut ein Land ausgestattet ist, um gute Katastrophenvorsorge zu leisten.

Foto: Francis R. Malasig/ dpa
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Im Weltrisikobericht ist Haiti unter den Ländern zu finden, die am schlechtesten Katastrophen bewältigen können. Fünf Jahre nach dem schwerwiegenden Erdbeben 2010 in Haiti ist dieses Foto aufgenommen. Der Wiederaufbau kommt schleppend voran.

Foto: AP/ dpa
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Der Tropensturm Isaac ließ in Havanna im August 2012 die Wellen gegen die Strandpromenade peitschen. Der Weltrisikobericht 2016 ordnet das Katastrophenrisiko in Kuba im Vergleich im Mittelfeld ein.

Foto: DESMOND BOYLAN/ REUTERS
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Weil es nicht mehr aufhören wollte, zu regnen, standen im bayerischen Landkreis Deggendorf 2013 Häuser, Straßen und Felder unter Wasser. Es wurde der Katastrophenalarm ausgelöst. Dass es soweit kommt, ist in Deutschland dennoch seltener als in vielen anderen Ländern. Der Weltrisikobericht 2016 schätzt das Katastrophenrisiko in Deutschland als "sehr gering" ein.

Foto: Peter Kneffel/ dpa
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Die USA gehören laut Weltrisikobericht zu den Ländern, die ein mittleres Risiko haben, von schwerwiegenden Naturereignissen heimgesucht zu werden, haben, aber viele Kapazitäten, Katastrophen zu bewältigen. Nach dem Hurrikan Katrina im Jahr 2005 wurde das amerikanische Katastrophenmanagement wie hier in New Orleans auf eine harte Probe gestellt.

Foto: ERIC GAY/ AP
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Genauso wie die USA gehört auch Mexiko zu den Ländern, die einer mittelschweren Gefahr durch Naturereignisse wie Stürme und Überschwemmungen ausgesetzt sind. 2014 suchte der Hurrikan Odile Mexiko heim.

Foto: AP/ dpa
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Bei diesem Ausbruch des Vulkans Semeru auf Java in Indonesien wurde niemand verletzt. Im Weltrisikobericht wird Indonesien als ein Land aufgeführt, dessen Bevölkerung stark den Gefahren von Naturkatastrophen ausgesetzt ist.

Foto: A2800 epa Adi Weda/ dpa
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Erst Seebeben, dann Tsunami: Chennai an der Ostküste Südindiens wurde 2004 verwüstet. Die Wasserwelle tötete insgesamt mehr als 200.000 Menschen in Indien, Indonesien, Thailand, Sri Lanka und neun anderen Ländern.

Foto: BABU/ REUTERS
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Ein Riss in der Straße: Im März 2011 bebte die Erde im Osten von Myanmar. Das Beben forderte mehr als 70 Todesopfer. Der Weltrisikobericht sieht hohen Handlungsbedarf, die Infrastruktur im Land zu verbessern.

Foto: Soe Zeya Tun/ REUTERS
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Auch Neuseeland ist ein von Erdbeben geplagtes Land. Eines der schwersten Beben dort kostete 2011 mehr als 180 Menschen das Leben. Hier allerdings sieht der Weltrisikobericht kaum Handlungsbedarf, die Infrastruktur zur Katastrophenvorsorge zu verbessern.

Foto: Martin Hunter/ Getty Images
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Etwa 9.000 Menschen starben bei dem Erdbeben in Nepal 2015. Eine schlecht ausgebaute und durch das Erdbeben schwer beschädigte Infrastruktur führte dazu, dass Hilfslieferungen und Rettungsmaterial nicht oder erst sehr spät die betroffenen Gebiete erreichten.

Foto: AP/ dpa
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