Navier-Stokes-Gleichungen Milleniumsproblem - DER SPIEGEL
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Navier-Stokes-Gleichungen Die Mathematik von Wasser und Luft

Weil Turbulenzen Theoretiker überfordern, müssen Autos im Windkanal getestet werden. Nun will ein kasachischer Mathematiker die sogenannten Navier-Stokes-Gleichungen gelöst haben. Wenn seine Arbeit stimmt, wäre das zweite von sieben Millenniumsproblemen der Mathematik gemeistert.
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Wellen an einem Strand in San Sebastian, Spanien (Archivbild): Die mathematische Beschreibung sich bewegender Flüssigkeiten und Gase ist schwierig. Für die sogenannten Navier-Stokes-Gleichungen sind bislang keine Lösungen bekannt. Der Kasache Muchtarbai Otelbajew behauptet nun, er habe das Problem gelöst.

Foto: Javier Etxezarreta/ dpa
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Auto im Windkanal: Das Phänomen der Turbulenzen illustriert, wie anspruchsvoll das Problem der Navier-Stokes-Gleichungen ist. Das Clay Mathematics Institute of Cambridge mit Sitz in den USA hat eine Million Dollar für die Lösung ausgelobt. Die Navier-Stokes-Gleichungen sind eines der sieben sogenannten Millenniumsprobleme.

Foto: Franziska Kraufmann/ picture alliance / dpa
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Auszug aus Otelbajews Arbeit "Existenz einer starken Lösung von Navier-Stokes": Ob das Milleniumproblem tatsächlich gemeistert ist, wird man erst nach einer intensiven Prüfung des Papers durch andere Mathematiker wissen.

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Grigorij Perelman: Der russische Mathematiker hat 2003 die Poincaré-Vermutung bewiesen. Damit ist bisher erst eines der sieben Milleniumsprobleme der Mathematik gelöst.

Foto: AFP/ Interpress
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Mathematikerkongress in Madrid 2006: Perelman wurde für seinen bahnbrechenden Beweis mit der Fields-Medaille ausgezeichnet - die höchste Ehrung für einen Mathematiker. Er lehnte die Annahme der Medaille jedoch ebenso ab wie das Preisgeld von einer Million Dollar, welches das Clay Institute of Mathematics für den Beweis der Poincaré-Vermutung ausgelobt hatte.

Foto: © Andrea Comas / Reuters/ REUTERS
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