Schüsse auf Marinebasis Mit Schrotflinte auf Menschenjagd
Zwölf Menschen starben bei dem Angriff, acht wurden verletzt: Scheinbar planlos hastete der Schütze Aaron Alexis durch die Gänge der Marinebasis in Washington, das Gewehr in der Hand.
Aufnahmen aus einer Überwachungskamera zeigen, wie er morgens das Gebäude Nummer 197 betritt.
Weitere Aufnahmen zeigen, wie Aaron Alexis mit seinem Auto in die Tiefgarage des Gebäudes fährt.
Laut FBI hatte Alexis eine Wahnstörung, die ihn glauben ließ, von elektromagnetischen Wellen beeinflusst zu werden.
Auf der Schrotflinte des Schützen, eine Remington 870, waren Sätze wie: "Beende die Qual" und "Besser dran auf diese Weise" eingeritzt.
Genauso wie "Meine ELF Waffe" - die Ermittler gehen davon aus, dass mit ELF "Extremely Low Frequency" gemeint ist, was übersetzt soviel heißt wie "Niedrigfrequenzbereich".
Bei dem Feuergefecht mit Polizisten starb Alexis kurz nach der Attacke, hinterher wurde noch sein Rucksack gefunden.
Der Marinereservist aus Fort Worth in Texas, hier auf einem undatierten Foto zu sehen, soll allein gehandelt haben.
Alexis' Tat war das zweite Blutbad auf einer US-Militärbasis innerhalb weniger Jahre. Das Pentagon kündigte an, die Sicherheitsstandards auf allen Stützpunkten weltweit zu überprüfen.