Bohrungen in Mittenwald Die Suche nach dem Nazi-Schatz
Bohrungen in Mittenwald: Die oberbayerische Gemeinde genehmigte die Arbeiten in der vergangenen Woche - der Niederländer Leon Giesen vermutet in dem Ort einen Nazi-Schatz. Er glaubt, einen Code auf einer rätselhaften Partitur entschlüsselt zu haben.
Nach den Probebohrungen sollen nach dem Willen Giesens umfangreiche Grabungen folgen.
Bei der Aktion in der vergangenen Woche kam auch ein Bodenradar zum Einsatz.
Leon Giesen: Der Niederländer ist sicher, einen angeblichen Code in einer rätselhaften Partitur entschlüsselt zu haben. Der Buchstabe "M", der in der Partitur auftaucht, erinnerte ihn an ein Eisenbahnschild.
Das geheimnisvolle Notenblatt: Die roten Kreise verweisen auf die Stellen, die nicht zum Original gehören.
Ein Metalldetektor wird in den Boden geführt - die Bohrungen waren bis zu fünf Meter tief.
Bei der Aktion in der vergangenen Woche kam schweres Gerät zum Einsatz.
Die Bohrlöcher sind inzwischen wieder verschlossen, aber die Spuren von dem Einsatz sind weiterhin erkennbar.