NBA-Ikonen der Nullerjahre Nowitzki rockt, Nash steppt, Shaq rotiert
Platz zehn - Jason Kidd: Der Point Guard schaffte es 2002 und 2003 mit den New Jersey Nets bis ins NBA-Finale, zum Titel reichte es jedoch nicht. Trotzdem war der 1,93-Meter-Mann einer der prägenden Aufbauspieler der Dekade.
Platz neun - Allen Iverson: Auch wenn er nie als Teamspieler galt, prägte der nur 1,83 Meter kleine Guard die Liga mit seiner furchtlosen Spielweise. 2001 wurde er zum wertvollsten Profi der NBA (MVP) gewählt.
Platz acht - Dwyane Wade: Der Guard avancierte binnen weniger Jahre zum Gesicht der Miami Heat - und führte sein Team 2006 zur ersten Meisterschaft der Club-Geschichte. Zusammen mit LeBron James und Chris Bosh, die im Sommer 2010 zu den Heat wechselten, will er weitere Trophäen nach Florida holen.
Platz sieben - Kevin Garnett: Lange galt der Forward in Minnesotta als talentiert, aber erfolglos. Erst der Wechsel nach Boston brachte den ersehnten Meisterschaftsring.
Platz sechs - Dirk Nowitzki: Der beste Europäer der Ligageschichte ist und bleibt das Herz der Dallas Mavericks. 2007 holte er sich den MVP-Titel, ein Jahr zuvor verpasste er mit den Mavs den Finalerfolg gegen Miami.
Platz fünf - Steve Nash: Noch immer zählt der Kanadier zu den besten Aufbauspielern der Liga. Was dem 1,91-Meter-Mann an Körpergröße und Athletik fehlt, macht er durch Übersicht und Spielverständnis wett. Zweimal (2005, 2006) wurde er zum MVP gekürt.
Platz vier - LeBron James: Schon jetzt gilt "King" James als das zukünftige Gesicht der Liga. Kaum ein Spieler kann das Parkett so dominieren wie der ehemalige Forward der Cleveland Cavaliers. Seit 2010 geht er für die Miami Heat auf Korbjagd - und hofft dort endlich auf den ersten Meisterring.
Platz drei - Shaquille O'Neal: Als dominierender Center der Nullerjahre gewann der 2,16-Meter-Gigant vier Meisterschaften (mit den Lakers und in Miami). Inzwischen geht O'Neal in Boston auf Korbjagd - seine sechste Station in der NBA.
Platz zwei - Kobe Bryant: Als bester Guard des Jahrzehnts gewann Bryant mit den Los Angeles Lakers fünf Titel, 2008 war er dazu wertvollster Spieler der NBA. Wohl kein anderer Profi kombinierte Nervenstärke, Treffsicherheit und Siegeswille so wie der beste Punktesammler der Saisons 2006 und 2007.
Platz eins - Tim Duncan: Noch immer einer der dominierenden Forwards der Liga, sicherte sich Duncan mit den San Antonio Spurs drei Titel (2003, 2005, 2007) im ablaufenden Jahrzehnt. 2002 und im Folgejahr gewann er dazu die MVP-Trophäe. Konstanz und Mannschaftsdienlichkeit machen ihn zum ultimativen NBA-Profi der Nullerjahre.