NBA-Star Bryant: Genial und extrem eigensinnig - DER SPIEGEL
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NBA-Star Bryant Genial und extrem eigensinnig

Kobe Bryant polarisiert. Der als Nachfolger Michael Jordans 1996 auf die Bühne getretene Basketballer sorgt im Alleingang für ausreichend Diskussionen. SPIEGEL ONLINE zeigt den Lakers-Star und dessen Rivalen.
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Jungstars: 1996, im Alter von 18 Jahren, wird Kobe Bryant (l.) direkt von der Highschool in die NBA gedraftet. An der Lower Merion Highschool hatte er mehrere Rekorde gebrochen und war in seinem letzten Jahr von der Zeitschrift "USA Today" zum Highschool-Spieler des Jahres gewählt worden. Die Charlotte Hornets drafteten den Newcomer und reichten ihn sofort im Tausch gegen Vlade Divac nach Los Angeles weiter. So traf er auch auf einen anderen Newcomer - Dirk Nowitzki (r.) von den Dallas Mavericks.

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Champion: Zwischen 2000 und 2002 holte Bryant mit den Los Angeles Lakers drei NBA-Titel in Folge.

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Sackgasse: Im NBA-Finale 2004 verliert Bryant mit den Lakers gegen die Detroit Pistons 1:4.

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Problempaar: "Shaq und Kobe haben eine Definition von Basketball, die lautet: Gib mir den Ball, und ich mache die Punkte. Mit einem Star funktioniert das. Mit zwei nicht", sagte Jim Cleamons, Co-Trainer der Lakers, 2004. Bryant und O'Neal (r.) spielten zwischen 1996 und 2004 zusammen für Los Angeles, doch selten war das Verhältnis der Teamkollegen so entspannt wie auf diesem Bild.

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Gerichtsprobleme: Im Jahr 2005 einigen sich Bryant und seine Anwältin Pamela Mackey durch die Zahlung einer Entschädigung mit einer Hotelangestellten. Diese hatte behauptet, Bryant habe sie vergewaltigt.

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Unterstützung: In dieser Zeit stellten sich prominente Lakers-Fans hinter Bryant - neben anderen auch Box-Legende Mike Tyson.

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Problempaar II: auch mit seinem Coach Phil Jackson (r.) hatte Bryant lange Zeit Probleme. Jackson erkannte früh die Qualitäten des Ausnahmespielers, die in gleichem Maße auch eine Gefahr darstellen können: "Kobe könnte wirklich der Kleber sein, der uns zusammenhält. Oder er könnte die Kraft sein, die uns auseinanderbricht", sagte er 2004.

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Punktesammler: Bryant ist der Mann für die wichtigen Punkte bei den Lakers - spätestens seit dem Weggang O'Neals 2004. Hier entscheidet er das vierte Spiel der ersten Playoff-Serie gegen die Phoenix Suns 2006. Die Lakers verloren dennoch 3:4.

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Umstritten: Seine egozentrische, kompromisslose Art machte Bryant zu einem der umstrittensten Spieler der NBA. Sowohl bei den Medien ...

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... als auch den Schiedsrichtern ...

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... und natürlich seinen Kollegen in der NBA. Hier kriegt sich Bryant mit "MVP" Steve Nash (r.) von den Phoenix Suns in die Haare.

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Kobe-Klamauk: Trotz alledem lässt sich Bryant, der seinen Vornamen einem japanischen Steak zu verdanken hat, den Spaß am Spiel nicht verderben ...

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... und trifft weiter und weiter und weiter ...

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... und weiter ...

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... und ist mit 26,3 Punkten im Schnitt zurzeit der drittbeste Punktesammler der NBA. Nur Allan Iverson von den Denver Nuggets mit 26,6 und LeBron James von den Cleveland Cavaliers mir 29,7 sind besser.

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Liebling: Besonders die weiblichen Fans wissen derlei Ausbeute - mit einhergehender optischer Extraklasse - zu schätzen ...

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... die Gegner fürchten Bryants dynamisches Spiel.

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Unentschlossen: Gestern wollte er noch woanders fliegen. Jetzt bleibt er doch bei den Lakers.

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Rekord: Am 23. Dezember 2007 erzielt Bryant als jüngster Spieler der NBA-Geschichte 20.000 Punkte.

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