NC: Hier wird es mit der Bewerbung schwer - DER SPIEGEL
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Numerus Clausus Hier wird es mit der Bewerbung schwierig

42 Prozent aller Studiengänge in Deutschland sind zulassungsbeschränkt. Zwischen den Bundesländern gibt es große Unterschiede. Unsere Karten zeigen, wo mäßige Abiturienten in welchen Fachbereichen die größte Auswahl haben.
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Hohe Hürden: 42 Prozent aller Studiengänge sind mit einem NC belegt. Das bedeutet: Bewerber müssen in der Regel einen bestimmten Abiturschnitt haben, um zugelassen zu werden. Besonders viele Zulassungsbeschränkungen gibt es in Hamburg und Bremen. In Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Rheinland-Pfalz haben die Hochschulen dagegen für relativ wenige Fächer Hürden errichtet. Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hatte pünktlich zur Bewerbungsphase die NC-Daten ausgewertet. mehr...

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In Bachelorstudiengängen gibt es häufiger einen NC als bei Masterprogrammen. Auch hier machen vor allem die Hochschulen in Hamburg die Schotten dicht.

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Große Unterschiede gibt es auch zwischen den Fächern: In den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sind im Bundesschnitt 57,8 Prozent aller Bachelorangebote mit einem NC belegt. Interessant ist: Hamburg, das sonst sehr viele NC-Studiengänge hat, liegt bei dieser Fächergruppe unter dem Bundesschnitt. Dafür haben es Bewerber in Schleswig-Holstein besonders schwer.

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Etwas besser sind die Chancen für Bewerber um ein Bachelorstudium in den Ingenieurwissenschaften. Im Schnitt sind 44 Prozent aller Fächer zulassungsbeschränkt. In Hamburg, Bremen, aber auch im Saarland sind Studienplätze schwer zu bekommen. In den ostdeutschen Flächenländern sieht es dagegen gut aus.

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In mathematischen und naturwissenschaftlichen Bachelorstudiengängen haben Abiturienten mit schlechtem Schnitt in fast allen Ländern ganz gute Karten. Mit Abstand am häufigsten gibt es in diesen Fächern in Hamburg Zulassungsbeschränkungen.

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In Sprach- und Kulturwissenschaften sind viele Bachelorstudiengänge zulassungsfrei. Nur bei 36 Prozent der Bachelorangebote in diesen Fächern schauen die Unis erst genau auf die Abi-Note, ehe sie die Zulassungsbescheide herausschicken. Doch Vorsicht: Auch hier gibt es große regionale Unterschiede. In Hamburg gibt es selbst in den Sprach- und Kulturwissenschaften bei fast jedem Bachelorstudiengang einen NC.

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Warum gibt es in Masterstudiengängen deutlich seltener einen NC als bei Bachelorangeboten? Eine Erklärung: Viele Masterprogramme setzen bereits einen Bachelorabschluss in einem ähnlichen Fach voraus. Das schränkt den Bewerberkreis ein. Bundesweit sind nur 36 Prozent der Masterstudiengänge mit einem NC belegt - wiederum mit großen regionalen Unterschieden, wie die Karte zeigt.

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Wer sich für einen Master in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bewerben will, findet vor allem in Mecklenburg-Vorpommern viele zulassungsfreie Angebote. Im Saarland sieht es dagegen eher schlecht aus.

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Viel Grün auf der Deutschlandkarte: Ähnlich wie beim Bachelor gehören auch beim Master die Sprach- und Kulturwissenschaften zu den Fächern, in denen es am seltensten Zugangsbeschränkungen gibt. Die besten Chancen haben die Bewerber den CHE-Zahlen zufolge in Bayern.

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In Mathematik und Naturwissenschaften sind 40,5 Prozent aller Masterstudiengänge zulassungsbeschränkt. Interessant hierbei: Nicht nur Hamburg als Stadtstaat ist relativ restriktiv, was die Studienzulassung angeht. Auch in Niedersachen haben auffällig viele Masterprogramme in diesem Bereich einen NC.

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Ganz ähnlich sieht es für angehende Ingenieure aus, die sich für einen Master in Niedersachsen interessieren: 77,7 Prozent aller Studiengänge in dem Bereich sind zulassungsbeschränkt.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?