Neil Armstrong Der Nachlass
US-Astronaut Neil Armstrong: Der erste Mann, der jemals seinen Fuß auf die Mondoberfläche setzte, starb im August 2012 im Alter von 82 Jahren.
In den letzten Lebensjahren lebte Armstrong (hier ein Bild von September 2011) zurückgezogen auf seiner Farm im US-Bundesstaat Ohio. Nun werden mehr als 2000 Objekte aus seinem Nachlass versteigert.
Darunter ist auch Armstrongs "Robbins Medaillon", die für jede Apollo-Expedition hergestellt wurde und nur für Nasa-Astronauten bestimmt war. Armstrongs Exemplar stammt von der "Apollo 11"-Mission, dem ersten bemannten Flug zum Mond.
Bei einigen Objekten wusste die Familie nicht, um was es sich überhaupt handelt. Dieses Stück gehörte einst zu einem Modell des berühmten, ersten Doppeldecker-Motorflugzeugs der Gebrüder Wright, das Armstrong laut dem Auktionator mit auf seinen Flug zum Mond genommen haben soll.
Ebenfalls unter den Hammer kommt dieser Aufnäher, den die Mitglieder der "Apollo 11"-Misson trugen.
Armstrong selbst machte nie großes Aufheben um seine Sammlung. Seine Witwe fand beispielsweise nach seinem Tod diese Tasche im Schrank. Armstrong nutzte sie während seiner Reise zum Mond - und versteckte anschließend ein paar Souvenirs darin.
Darunter auch die Filmkamera, die seine ersten Schritte auf dem Mond gefilmt hatte. Die Fundstücke gingen damals an das National Air and Space Museums in Washington D.C. und werden nicht versteigert.
Armstrong und Aldrin landeten am 21. Juli 1969 auf dem Mond. Zunächst stieg Armstrong aus (mit dem linken Fuß zuerst), dann folgte Aldrin. Gemeinsam rammten sie das berühmte Sternenbanner in den Boden.
Neil Armstrong (l.) schrieb 1969 an der Seite von Michael Collins und Edwin "Buzz" Aldrin (r.) Geschichte: Die drei Astronauten starteten im Juli Richtung Mond, Armstrong betrat ihn als erster Mensch überhaupt.
1999, 30 Jahre nach der Mondlandung, trafen sich die Astronauten der "Apollo 11" im Nationalen Luft- und Raumfahrtmuseum in Washington. Von links nach rechts sind hier zu sehen: Michael Collins, Neil Armstrong, Edwin Aldrin.
Im Juli 2009, 40 Jahre nach der Mondlandung, sind die Astronauten der "Apollo 11" bei Barack Obama zu Gast. Hier von links nach rechts: Buzz Aldrin, Michael Collins, Neil Armstrong. Der US-Präsident bezeichnete Armstrong als "einen der größten Helden Amerikas".
Start von "Apollo 11": Hunderttausende Menschen sahen zu, als am 16. Juli 1969 die Saturn-V-Rakete mit der Besatzung an Bord in den Himmel donnerte.
Astronaut Aldrin auf dem Mond, fotografiert von Armstrong. "Ich war in der Form meines Lebens, aber zu jung, um den Mond zu verarbeiten", sagte Aldrin später.
Es gibt fast ausschließlich Aufnahmen, die Aldrin auf der Mondoberfläche zeigen. Auch dieses Bild wurde von Armstrong gemacht. Es zeigt seinen Kollegen, kurz bevor er den Mond betritt.
Der Kommandant von "Apollo 11", Neil Armstrong, hinterlässt mit seinem rechten Fuß einen Abdruck auf der Mondoberfläche.
Ein grinsender Neil Armstrong im Juli 1969: Der US-Astronaut ist gerade als erster Mensch auf dem Mond spaziert.
Nach ihrer erfolgreichen Mondlandung fahren die drei Astronauten am 13. August 1969 durch New York - sie werden frenetisch bejubelt.
US-Präsident Richard Nixon besucht am 24. Juli 1969 die drei Astronauten nach ihrer Rückkehr: Armstrong, Collins und Aldrin sind noch in Quarantäne - aus Angst vor außerirdischen Lebensformen, die sie mitgebracht haben könnten.
Eine Aufnahme von Armstrong aus dem Jahr 1958, er ist zu diesem Zeitpunkt 28 Jahre alt.
Ein undatiertes Foto zeigt Neil Armstrong auf dem Dryden Flight Research Center in Kalifornien. Er steht vor dem Testflugzeug X-15, einem raketengetriebenen Experimentalflugzeug für Höhen- und Hochgeschwindigkeitsflüge.