Neonazi-Aussteigerprogramm Exit droht das Aus - DER SPIEGEL
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Projekt "Exit" Weniger Ausstiegschancen für Neonazis

Mehr als 480 Neonazis hat das Berliner Aussteigerprogramm Exit aus der rechtsextremen Szene geholt - pro Jahr fast 30 mehr als das vergleichbare Projekt des Verfassungsschutzes. Doch die staatlichen Fördermittel neigen sich dem Ende zu, Exit droht das Aus.
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Zwei Rechtsextreme der "Kameradschaft Heimatland" bei einem NPD-Aufmarsch: Im Jahr 2000 wurde das Aussteigerprogramm Exit gegründet.

Foto: Daniel Karmann/ DPA
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Udo Lindenberg vor einem Plakat der Anti-Neonazi-Intitiative Exit. Nun steht das Projekt vor dem Aus, und...

Foto: Wolfgang_Kumm/ DPA
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...Bernd Wagner ist schwer frustiert. In der DDR war der gebürtige Brandeburger viele Jahre bei der Kriminalpolizei, leitete nach der Wende den Staatsschutz im gemeinsamen Landeskriminalamt der fünf ostdeutschen Bundesländer und gründete 2000 Exit - gemeinsam mit dem Ex-Neonazi Ingo Hasselbach. Wagner gilt als exzellente Kenner der rechtsextremen Szene Deutschlands.

Foto: dapd
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Neonazi-Aussteiger Manuel Bauer bei einem Vortrag auf einer Exit-Veranstaltung in Jena 2012: Er leitete die "Wehrsportgruppe Racheakt", gründete den "Bund Arischer Kämpfer" und zündete Dönerbuden an. Vor sechs Jahren wandte sich der gebürtige Sachse an Exit, das Aussteigerprogramm für Neonazis, und kehrte der rechtsextremen Szene den Rücken.

Foto: dapd
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Demonstranten bei einer Kundgebung gegen eine NPD-Demonstration

Foto: Patrick Lux/ DPA
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