Nepal nach dem Beben Tourismus als Hoffnungsschimmer
Touristen am Durbar-Platz in Kathmandu: Hier sind die Erdbebenschäden noch unübersehbar.
Der Tourismus ist eine der wichtigsten Einnahmequellen des armen Landes - deshalb empfehlen Reiseexperten, gerade jetzt hinzureisen.
Durbar-Platz vor dem Beben: Rund 800.000 Besucher kommen jährlich nach Nepal.
Für Touristen hat das Land enorm viel zu bieten: Tempelanlagen, eine besondere Tier- und Pflanzenwelt - und natürlich die Bergriesen des Himalaya.
Shivaratri-Festival in Kathmandu: Wichtig ist für die Einheimischen, bald zur Normalität zurückzufinden. Einnahmen aus dem Tourismus können dabei helfen.
Zerstörtes Haus in der Gorkha-Region: Fraglich ist, wie sicher Nepal als Reiseland derzeit ist.
Seit dem Beben im April wurden 3000 Erdrutsche verzeichnet.
Aufräumarbeiten am Durbar-Platz: Es wird Monate dauern, vielleicht sogar Jahre, bis die Spuren der Naturkatastrophe nicht mehr sichtbar sind.
Viele Ausländer wollen helfen, Reiseveranstalter haben Spendenaktionen ins Leben gerufen. Doch nicht immer kommt die Unterstützung an, wo sie wirklich gebraucht wird.
Nepal zählt zu den ärmsten Ländern der Erde - die Tourismusindustrie trug im Jahr 2014 satte 8,9 Prozent zum Bruttosozialprodukt bei.
Bhaktapur-Tempelanlage: Die Unesco-Welterbestätte wurde schwer beschädigt.
Derzeit ist wegen der Monsun-Regenfälle keine Touristen-Hochsaison - für die Zeit von September bis November werden wieder größere Besucherzahlen erwartet. Auch für viele Bergtouren ist das eine geeignete Reisezeit.
Gedenken an die Erdbebenopfer: Mehr als 8000 Menschen kamen ums Leben.
Tanz bei der Wiedereröffnung: Sieben Wochen nach dem Erdbeben war der Durbar-Platz wieder zugänglich.