Nepal - DER SPIEGEL
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Wintereinbruch Es wird ernst für die Erdbeben-Überlebenden

In vielen Orten in Nepal hat sich seit dem Erdbeben im April nicht viel getan. Für die Überlebenden mit dem Wintereinbruch jetzt die nächste existenzielle Prüfung.
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Barpak: Die Gorkha-Region, in der der Ort liegt, ist am stärksten von dem Erdbeben betroffen. Jetzt, nach dem Wintereinbruch, wird es auch noch empfindlich kalt.

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Protest gegen eine Politik der Stärke: Mitten im Chaos nach dem Erdbeben leisteten sich die Regierungen von Indien und Nepal einen Konflikt, der schließlich zur Schließung der Grenzen führte. Die Versorgung mit dringend benötigten Hilfsgütern kam dadurch zum Erliegen.

Foto: Narendra Shrestha/ dpa
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Die Aufbauarbeiten kamen in der Folge nur schleppend voran. Doch selbst Improvisationstalent reichte nicht aus, um die Häuser wieder herzustellen.

Foto: NAVESH CHITRAKAR/ REUTERS
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Die Betroffenen bekommen dies jetzt umso deutlicher zu spüren. Sie finden kaum Räume, die ihnen Schutz vor der Kälte bieten könnten.

Foto: NAVESH CHITRAKAR/ REUTERS
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Viele von ihnen sind der Witterung nahezu schutzlos ausgeliefert. Nach dem Kälteeinbruch sind die ersten bereits erfroren.

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Erdbebenhilfe in Nepal: Viele Orte in der entlegenen Himalaya-Region sind nur mit dem Helikopter zu erreichen.

Foto: AFP
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Oft bleibt den Menschen nichts anderes übrig, als die Hilfsgüter zu tragen, weil die Kapazität der Hubschrauber nicht ausreicht, oder kein Treibstoff vorhanden ist.

Foto: UNICEF
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Die Wege sind weit und beschwerlich. Impfstoffe und Medikamente mussten während des Sommers in Kühltruhen transportiert werden.

Foto: UNICEF
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Notquartier: Selbst in der Nähe von Katmandu, wo die Infrasturtur vergleichsweise gut ausgebaut ist, kam die Hilfe sehr spät an. Für viele Betroffene zu spät.

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Die Gasflaschen waren schon vor dem Wintereinbruch Mangelware, weil der Warenverkehr zwischen Indien und Nepal unterbrochen war. Jetzt in der Kälte brauchen die Menschen sie noch dringender.

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Reisig und Brennholz sind ebenfalls gesucht. Hier trägt eine Frau eine Tagesration nach Hause.

Foto: Narendra Shrestha/ dpa
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