Netflix: Der Kampf um die Inhalte - DER SPIEGEL
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Alle gegen Netflix Der Kampf um die Inhalte

Die US-Unterhaltungsbranche ist im Umbruch. Um sich gegen Netflix zu wappnen, versuchen es Medien- und Telekomkonzerne mit Übernahmen. Um diese Schätze geht es dabei.
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Netflix

Der Videostreaminganbieter ist 1997 als DVD-Verleih per Post gegründet worden. 2002 folgte der Börsengang. Fünf Jahre später startete Netflix mit dem Streamen von Filmen. Der große Erfolg kam mit Eigenproduktionen, in die das Unternehmen 2012 einstieg. Dem ersten großen Projekt "House of Cards" mit dem inzwischen wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung geschassten Kevin Spacey folgten weitere beliebte Serien wie "Orange is the new Black" oder Filme wie "Okja".

Foto: DPA/David Giesbre / Netflix
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AT&T

Der Telekomkonzern AT&T will mit dem Unterhaltungskonzern Time Warner fusionieren. Die Inhalte sollen das Kerngeschäft von AT&T ergänzen und den Konzern fit machen für den Wettbewerb mit Comcast, Netflix undamp; Co. AT&T besitzt einige regionale Sportsender sowie den Pay-TV-Sender DirecTV, der auch Eigenproduktionen wie "Rogue" im Programm hat.

Foto: Justin Lane / dpa / picture alliance
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Time Warner

Mit dem Filmstudio Warner Bros und den Sendern HBO und CNN besitzt der Konzern Rechte an "Harry Potter" und TV-Serien wie "Game of Thrones" mit Filmfieslingen wie Ramsay Bolton. Außerdem besitzt Time Warner Sportübertragungsrechte. Mit dem Verlag DC Comics hält der Konzern außerdem die Print-Rechte an Superhelden wie "Batman", "Superman" oder "Wonder Woman".

Foto: INTERTOPICS/LMKMEDIA/ddp images
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Walt Disney

Der US-Unterhaltungskonzern bietet für die Entertainmentsparte des Medienkonzerns 21st Century Fox. Disney, das mit den gleichnamigen Studios und Themenparks auf das Erbe von Micky Maus, Donald Duck undamp; Co. aufbaut, hatte sich 2012 durch die Übernahme von Lucasfilm groß in das "Star-Wars"-Universum eingekauft. Mit Episode VII "Das Erwachen der Macht" setzte Disney die Filmreihe fort. Auch das von Steve Jobs mitgegründete Animationsstudio Pixar gehört zu Disney. Zudem besitzt der Konzern das Unterhaltungsunternehmen Marvel Entertainment mit den Rechten an etlichen Marvel-Figuren.

Foto: DPA/Disney
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Comcast

Auch Comcast hält über die Tochter NBC Universal Rechte an Marvel-Charakteren, beispielsweise dem "Unglaublichen Hulk". Hinzu kommen das Dreamworks-Studio mit Helden wie "Shrek" und "Kung Fu Panda" sowie den "Madagascar"-Filmen. Außer den Universal-Studios gehören zu dem Reich auch die NBC-Fernsehsender.

Foto: ddp images/Comcast
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20th Century Fox

20th Century Fox ist das Übernahmeziel von Disney und Comcast. Die Unterhaltungssparte des Murdoch-Konzerns 21st Century Fox hält die Rechte an einigen Marvel-Charakteren, darunter Magneto aus dem Film "X-Men: Apocalypse". Außerdem gehören zu dem Universum die "Fantastischen Vier" und "Deadpool". Marvel-Fans hoffen, dass bei einer Übernahme durch Disney die "Avengers"-Superhelden mit dem "X-Men"-Universum vereint werden. Weitere begehrte Assets sind der 39-prozentige Anteil am britischen Pay-TV-Sender Sky und die 30-prozentige Beteiligung an der Videostreamingplattform Hulu. Fox hält auch die Rechte an dem ersten "Star Wars"-Film aus dem Jahr 1977. Hinzu kommen Spartensender wie FX und National Geographic.

Foto: DPA/Twentieth Century Fox
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