Alpine Architektur Hohe Kunst
Das von Zaha Hadid entworfene Messner-Museum in Corones steht auf dem Gipfel des Kronplatzes in Südtirol. 2275 Meter über dem Meeresspiegel hat Hadid unterirdische Galerien und eine Aussichtsplattform platziert.
Die alpinen Bauten der im April 2016 verstorbenen Stararchitektin sind zwar beeindruckend, aber die Nachhaltigkeitsbilanz der Gebäude ist eher mäßig.
Die Mirror Houses von Architekt Peter Pichler verschwinden nahezu vollständig in der Landschaft. Möglich macht das eine verspiegelte Fassade.
Beim Bauen in den Bergen geht es mehr als andernorts darum, die Schönheit der Umgebung zu unterstreichen, oder eben Häuser so unauffällig wie möglich zu gestalten.
Die Häuser im Bungalowstil stehen am Stadtrand von Bozen inmitten der Südtiroler Dolomiten. In dem Gebäude sind zwei Ferienwohnungen untergebracht.
Die Chesa Futura in St. Moritz wurde von Norman Foster erbaut und vereint futuristische Bauformen und traditionelle Baustoffe.
Das Refugi Lieptgas in der Schweizer Gemeinde Flims ist quasi eine Holzhütte aus Beton. Erdacht hat sie das junge Architektenduo Selina Walder und Georg Nickisch. Der Bau sorgte nicht nur in Fachkreisen für Aufsehen.
Mit seiner Therme in Vals setzte Peter Zumthor Maßstäbe: Der radikal reduzierte Monolith aus Valser Quarzit fügt sich in den Berghang ein, sein archaisch wirkender, streng puristischer Innenbereich scheint direkt in den Fels gehauen.
Der heimatverbundene Schweizer Architekt Andrea Deplazes hat vor allem durch die Monte-Rosa-Hütte auf sich aufmerksam gemacht.
Das spektakuläre Gebäude dient als Experimentierlabor für nachhaltiges Bauen in den Alpen.
Die Monte-Rosa-Hütte knüpft an die Tradition expressiven Bauens im Hochgebirge an.
In Aschau im Chiemgau, am Fuße der Kampenwand, liegt das Gästehaus "berge" mit seinem ungewöhnlichen Charme.
Für die reduzierte Formensprache ist der Hausherr, der Möbelproduzent und Designer Nils Holger Moormann, verantwortlich.
Es gehe in dieser Landschaft darum, "ein ganz leises Summen erzeugen, das aber lange anhält", sagt Nils Holger Moormann. Sein Gästehaus baute er in ein denkmalgeschütztes Anwesen.