Neue Hinweise - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Neue Hinweise Verschwörung gegen Honecker?

Versuchte der sowjetische Staatschef Gorbatschow 1987 mit Hilfe des KGB, Erich Honecker zu stürzen? Und war der Dresdner SED-Chef Hans Modrow Teil dieser Putschpläne? Zeitungsberichte nähren jetzt alte Gerüchte - doch die entscheidenden Zeugen sind tot.
1 / 4

Herzliche Begrüßung: Auch demonstrative Bruderküsse konnten nicht verbergen, dass sich zwischen dem sowjetischen Reformer Michail Gorbatschow und dem Ost-Berliner Hardliner Erich Honecker in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre zunehmend ein politischer Graben auftat.

Foto: AP
2 / 4

Stasi-General Markus Wolf: Welche Rolle Markus Wolf bei dem geheimen Treffen mit SED-Bezirkschef Hans Modrow und dem KGB-Vize Wladimir Krjutschkowam 4. März 1987 in Dresden spielte, wird womöglich ungeklärt bleiben - Wolf starb am 9. November 2006, ohne sein Wissen preisgegeben zu haben.

Foto: dpa
3 / 4

KGB-Mann Krjutschkow: Wladimir Krjutschkow, damals KGB-Vizechef, reiste Anfang März 1987 in die DDR und traf sich mit Hans Modrow, dem damaligen SED-Bezirksvorsitzenden, sowie Markus Wolf, der gerade als DDR-Spionagechef ausgeschieden war. Angeblich ging es bei dem Treffen um die Ablösung von SED-Generalsekretär Erich Honecker durch Modrow.

Foto: AP
4 / 4

Gorbatschow auf dem Weg zur Abrüstung: Am 8. Dezember 1987 unterzeichneten Ronald Reagan und Michail Gorbatschow (Foto) den INF-Vertrag, der den Abbau aller Mittelstreckenraketen in Europa beinhaltete.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?