Neue Netbooks: Die dritte Generation - DER SPIEGEL
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Neue Netbooks Die dritte Generation

Die nächste Generation der Netbooks markiert den Abschied vom Einheitskonzept: Neue Prozessoren, neue Anbieter drängen auf den Markt und setzen Intels Atom-Plattform unter Druck
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Relativ klein versus relativ groß: Netbooks sind chic und ungemein praktisch, aber für grob geschnittene Männerhände nicht unbedingt gemacht. Trotzdem sind sie trendy: Ihre Vorteile überwiegen die Nachteile. Wenn jetzt noch mehr Leistung hinzu kommt, könnte ihr Erfolg noch wachsen. Der Herbst verspricht da einige Neuerungen ...

Foto: Spiegel Online
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... wie beispielsweise Netbooks, die mit den bisher üblichen Beschränkungen brechen. Lenovos S12 hat einen 12-Zoll-HD-Bildschirm. Den kann das Ding auch gebrauchen, denn innen arbeitet ein Ion-Chipsatz: Damit sind nun auch HD-Videos und Mainstream-Spiele kein Problem mehr.

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Größer und schneller als bisherige Netbooks kommt auch Hewlett Packards Pavilion dv2 daher. Das Ding weicht die Grenzen zum Marktsegment der Subnotebooks weiter auf. Das kann HP, weil sich die Firma hier nicht an die Einschränkungen der Netbook-Spezifikation von Microsoft halten muss - denn in dem Flachmann arbeitet AMDs Mobilprozessor Athlon Neo MV-40. Der verbraucht zwar mehr Strom, bringt aber auch mehr Leistung. Die nächste Generation der Neo-Chips ("Congo") soll den Energieverbrauch reduzieren können und trotzdem mehr leisten.

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Für den niederländischen Anbieter Point of View sind Netbooks nach wie vor Accessoires: Modisch, chic - aber auch zunehmend leistungsfähig. Als einer der ersten bringt er nun ein Ion-Gerät auf den Markt - die ersten Geräte sind quietschgelb, knallrot oder schwarz. Passende Taschen gibt es auch schon.

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Doch worauf man wirklich gespannt sein darf, sind die ersten Tegra-Netbooks, die im Spätherbst erscheinen sollen. Geräte wie das Pegatron Vivid sollen eine den Atom-Netbooks meilenweit überlegene Grafik-Performance bieten, ...

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...dabei aber eine extrem lange Nutzungsdauer möglich machen: Zehn Stunden HD-Video sollen kein Problem sein (im Bild: Mobinnova elan), ...

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...und bei einfachen Anwendungen sollen Tegra-Geräte sogar bis zu zwei Tage durchhalten. Möglich macht das ein Chipsatz, der eigentlich für Smartphones entwickelt wurde. Hersteller Nvidia verspricht Netbook-Boliden ab 200 Euro, was den Markt kräftig durcheinanderbringen dürfte (im Bild: Wistron M5. Alle Bilder: Vorserienmodelle, Prototypen)

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