Baden, Jagen, Kamelreiten Und wie starten Sie so ins neue Jahr?
Kaltstart ins neue Jahr: Im mecklenburgischen Boltenhagen gingen die besonders Mutigen in die Ostsee. Wassertemperatur: vier Grad.
Besondere Tradition hat das Neujahrstauchen (Nieuwjaarsduik) im niederländischen Scheveningen: Dort sprangen auch am ersten Tag des Jahres 2016 wieder Zehntausende in die kalte Nordsee.
Schon seit den Sechzigerjahren springen die Menschen in den Niederlanden an Neujahr ins Wasser: Den Anfang machte damit ein Schwimmclub. Heute kommen auch die Nicht-Sportler - Hauptsache die Pudelmütze sitzt.
Auch in Polen macht man sich gerne nass: In Rzeszow im Süden des Landes ging der "Walross-Club Eiszapfen" im Fluss Wislok baden - bei minus sechs Grad Lufttemperatur.
Deutlich angenehmer ist das Neujahrsschwimmen auf der Südhalbkugel: Am Strand von Durban in Südafrika erwartete die Polizei am Freitag rund 100.000 Menschen. Einen guten Teil davon sehen Sie auf dem Foto.
In Indien hat das Baden auch einen religiösen Aspekt: Hier betet ein Sikh vor dem goldenen Tempel von Amritsar.
Im indischen Ahmadabad begrüßten Christen das neue Jahr mit Gebeten und Luftballons.
In Großbritannien geht man an Neujahr lieber auf die Jagd - wie hier bei der traditionellen Cleveland Hunt in Guisborough. Zur Stärkung gab es für diesen Reiter noch ein Brötchen vorneweg.
Auch die Kenianer reiten zu Neujahr - allerdings auf Kamelen, wie hier im Uhuru Park in Nairobi.
Den Nervenkitzel suchte dieser Mann in Rom: Zum Jahresstart sprang er von einer 18 Meter hohen Brücke in den Tiber.
Weniger gefährlich, aber genauso nass: Neujahrschwimmer in Florenz.
Und noch mal Baden, diesmal im Meer: Im slowenischen Portoroz hüpften diese jungen Menschen in die Adria.