Peru Verschüttete Kumpel aus illegaler Mine befreit
Neun verschüttete Bergleute sind nach sechs Tagen aus einer illegalen Kupfermine in Peru befreit worden.
Am Mittwoch gelang es den Helfern, an die Verschütteten in 200 Metern Tiefe heranzukommen und sie wohlbehalten an die Oberfläche zu bringen. Die neun in Decken eingewickelten Kumpel kamen nacheinander aus dem Tunnel des Bergwerks. Zum Schutz vor dem Tageslicht trugen sie dunkle Brillen.
Nun sollen die Männer ärztlich und auch psychologisch versorgt werden.
"Alle sind gesund, aber offensichtlich dehydriert und leicht benommen", sagte Präsident Ollanta Humala, der die Rettungsaktion vor Ort verfolgte.
Auch Perus Bergbauminister Jorge Merino besuchte das Bergwerk "Cabeza de Negro" (Schwarzkopf) im Department Ica im Süden des Landes.
Dieser Kumpel hoffte während der Rettungsarbeiten auf positive Nachrichten von seinen Kollegen.
Fast eine Woche lang waren die Bergleute in einer illegalen Kupfermine eingeschlossenen. Ihre Befreiung verzögerte sich immer wieder, weil neue Einstürze die Arbeiten des Rettungsteams behinderten.
Die Kumpel hatten seit vergangenem Donnerstag festgesessen, nachdem ein Schacht eingestürzt war. Sie wurden über ein Metallrohr mit Luft, Wasser und Nahrung versorgt.