"New Horizons": Anflug auf Pluto - DER SPIEGEL
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"New Horizons" Anflug auf Pluto

Nach neun Jahren Flug erreicht die Sonde "New Horizons" am Dienstag Pluto. Erste Fotos beeindrucken - doch Forscher fürchten sich vor vagabundierenden Steinen.
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Serienfotos vom 1. bis zum 3. Juli 2015: Die Aufnahmen wurden aus einem Abstand von 15, 13 und 12 Millionen Kilometer gemacht. Details der Oberfläche sind nur schemenhaft erkennbar.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SWRI
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Die Farbaufnahme stammt vom 3. Juli. Schemenhaft ist unten rechts eine Struktur zu erkennen, bei der es sich offenbar um einen großen Krater handelt.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SWRI
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Foto vom 9. Juli (Abstand 5,4 Millionen Kilometer): Die geologischen Strukturen treten deutlich stärker hervor.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SWRI
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Umgehend haben Astronomen mit der Beschreibung begonnen: Sie haben einen Streifen mit komplexen Mustern ("Band of Complex Patterns"), eine vieleckige Erscheinung ("Polygonal Feature") und eine Walschwanz-Struktur ("Whale's Tail") identifiziert.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SWRI
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Das neueste Foto vom Pluto: Am Samstag (11. Juli) sendete "New Horizon" das bislang schärfste Bild.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SWRI
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Erste Analysen: Forscher haben eine helle, herzförmige Gegend ("Bright heart") und eine dunkle Region ("Dark Area") erkannt. Außerdem vermuten sie Klippen ("Cliffs") und Krater ("Crater").

Foto: NASA/ JHUAPL/ SWRI
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Pluto in künstlerischer Darstellung: So stellen sich Wissenschaftler bislang den fernen Himmelskörper vor. Am 14. Juli wird sich "New Horizon" dem Zwergplaneten bis auf etwa 10.000 Kilometer nähern. Dann hoffen Forscher auf hochaufgelöste Bilder der fernen, von Kratern übersäten Eiswelt.

Foto: JHUAPL
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Raumsonde (künstlerische Darstellung): Mehr als neun Jahre ist "New Horizons" bereits unterwegs. Die Sonde wiegt knapp eine halbe Tonne und misst 2,7 Meter an ihrer breitesten Stelle.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SWRI
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Pluto dreht sich sehr langsam. Dieses Bild kombiniert zwei Fotos, die während des Anflugs entstanden sind. Gut zu erkennen sind die zwei Gesichter von Pluto.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SWRI
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Über Pluto wissen Astronomen bislang sehr wenig, obwohl der Himmelskörper schon vor 85 Jahren entdeckt wurde. Dieses Foto hat 1994 das Weltraumteleskop "Hubble" gemacht. Es war damals die schärfste Aufnahme von Pluto und seinem Mond Charon.

Foto: R. Albrecht/ ESA/ ESO Space Telescope European Coordinating Facility/ NASA
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Im Jahr 1996 gelang es Forschern, Details auf der Oberfläche von Pluto sichtbar zu machen. Die "Hubble"-Fotos zeigen "Details wie Becken und Krater", hieß es damals.

Foto: Alan Stern/ Southwest Research Institute/ Marc Buie/ Lowell Observatory/NASA/ ESA
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"Hubble"-Bilder aus den Jahren 2002 und 2003 bestätigten, dass die Oberfläche des Zwergplaneten verschieden strukturiert ist. Sie zeigen Pluto aus verschiedenen Blickwinkeln. Der Himmelskörper dreht sich in 6,4 Tagen einmal um sich selbst.

Foto: NASA/ ESA/ Southwest Research Institute/ M. Buie
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Ferne Welten: Durch Kombination mehrerer zehn Sekunden langer Aufnahmen ist dieses Bild entstanden. Sie stammen vom 26. Juni 2015, der Abstand betrug damals noch 21 Millionen Kilometer. Entsprechend klein sind die Objekte im Kuipergürtel. Im Bild rechts sind unvollständig entfernte Bildstörungen und nicht eliminierte Sterne aus dem Hintergrund mit Pfeilen markiert.

Foto: NASA/ JHU-APL/ SwRI
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Aufnahme vom 8. Juli: Pluto und sein Mond Charon.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SWRI
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Sonde "New Horizon" (Zeichnung): Mit 40.000 km/h durchs Weltall.

Foto: Johns Hopkins University/ Southwest Research Institute
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?