"New Horizons" Pluto als dunstige Eislandschaft
Plutos Berglandschaft: Hohe Berge, gefrorene Ebenen, dichte Nebelschwaden. "New Horizons" hat faszinierende Bilder vom Rand des Sonnensystems geliefert.
Sputnik Planum: In der weiten Eisebene, einer auffälligen herzförmigen Region auf dem Pluto, scheint Stickstoff zu verdunsten und sich weiter östlich abzulagern.
Eislandschaft, vermutlich aus Stickstoff: Die blauen Pfeile markieren eine angebliche Gletscherfront; rote Pfeile das Ursprungsgebiet des fließenden Eises.
Bodennebel: Mehrere Schichten dichter Dunstschwaden liegen über Pluto.
Nahaufnahme: 15 Minuten nach der dichtesten Annäherung an Pluto blickte die Sonde mit dieser Aufnahme zurück - zum Sonnenuntergang auf Pluto.
Nebelring: In der Atmosphäre des Pluto fotografierte "New Horizons" Dunstschleier. Die größte Überraschung aber war, dass der Zwergplanet kugelrund ist.
Zusammengesetzte Aufnahme von Pluto: So würde der Zwergplanet aussehen, wenn man etwa 1800 Kilometer überm Äquator schwebt und nach Nordosten blickt.
Der Ausschnitt zeigt ein rund 350 Kilometer breites Stück der Pluto-Oberfläche. Die kleinsten erkennbaren Strukturen sind nur rund 800 Meter breit. Im dunklen Gebiet in der Bildmitte erinnert die Oberfläche an eine Dünenlandschaft.
Eislandschaft: Hohe Eisberge sind auf diesem Bild blau hervorgehoben.
Sputnik-Ebene: Die große eisbedeckte Ebene ist nach geologischen Maßstäben wohl noch recht jung.
Am nordwestlichen Rand der Ebene ist das Terrain zerklüftet. Die Oberfläche des Pluto sei so komplex wie die des Planeten Mars, schwärmte ein beteiligter Forscher.
Künstlerische Darstellung von "New Horizons": Am 15. Juli passierte die Sonde den Zwergplaneten in nur 12.000 Kilometern Entfernung.
Zwergplanet Pluto (unten rechts) und sein Mond Charon in unerreichter Schärfe.
Plutos Mond Charon ist etwa 1200 Kilometer dick.
Charons Kraterlandschaft (oben) wird in der Mitte des Mondes von tiefen Schluchten unterbrochen.