"New Horizons": Pluto als dunstige Eislandschaft - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

"New Horizons" Pluto als dunstige Eislandschaft

Gebirge aus Eis, spiegelnde Mini-Monde, kriechende Stickstoff-Gletscher: Forscher legen die erste Analyse von Pluto-Fotos der Sonde "New Horizons" vor. Eine Überraschung: Der Zwergplanet ist kugelrund.
1 / 15

Plutos Berglandschaft: Hohe Berge, gefrorene Ebenen, dichte Nebelschwaden. "New Horizons" hat faszinierende Bilder vom Rand des Sonnensystems geliefert.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SwRI
2 / 15

Sputnik Planum: In der weiten Eisebene, einer auffälligen herzförmigen Region auf dem Pluto, scheint Stickstoff zu verdunsten und sich weiter östlich abzulagern.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SwRI
3 / 15

Eislandschaft, vermutlich aus Stickstoff: Die blauen Pfeile markieren eine angebliche Gletscherfront; rote Pfeile das Ursprungsgebiet des fließenden Eises.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SwRI
4 / 15

Bodennebel: Mehrere Schichten dichter Dunstschwaden liegen über Pluto.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SwRI
5 / 15

Nahaufnahme: 15 Minuten nach der dichtesten Annäherung an Pluto blickte die Sonde mit dieser Aufnahme zurück - zum Sonnenuntergang auf Pluto.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SwRI
6 / 15

Nebelring: In der Atmosphäre des Pluto fotografierte "New Horizons" Dunstschleier. Die größte Überraschung aber war, dass der Zwergplanet kugelrund ist.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SwRI
7 / 15

Zusammengesetzte Aufnahme von Pluto: So würde der Zwergplanet aussehen, wenn man etwa 1800 Kilometer überm Äquator schwebt und nach Nordosten blickt.

Foto: NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Southwest Research Institute
8 / 15

Der Ausschnitt zeigt ein rund 350 Kilometer breites Stück der Pluto-Oberfläche. Die kleinsten erkennbaren Strukturen sind nur rund 800 Meter breit. Im dunklen Gebiet in der Bildmitte erinnert die Oberfläche an eine Dünenlandschaft.

Foto: NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Southwest Research Institute
9 / 15

Eislandschaft: Hohe Eisberge sind auf diesem Bild blau hervorgehoben.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SwRI
10 / 15

Sputnik-Ebene: Die große eisbedeckte Ebene ist nach geologischen Maßstäben wohl noch recht jung.

Foto: NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Southwest Research Institute
11 / 15

Am nordwestlichen Rand der Ebene ist das Terrain zerklüftet. Die Oberfläche des Pluto sei so komplex wie die des Planeten Mars, schwärmte ein beteiligter Forscher.

Foto: NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Southwest Research Institute
12 / 15

Künstlerische Darstellung von "New Horizons": Am 15. Juli passierte die Sonde den Zwergplaneten in nur 12.000 Kilometern Entfernung.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SWRI
13 / 15

Zwergplanet Pluto (unten rechts) und sein Mond Charon in unerreichter Schärfe.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SwRI
14 / 15

Plutos Mond Charon ist etwa 1200 Kilometer dick.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SwRI
15 / 15

Charons Kraterlandschaft (oben) wird in der Mitte des Mondes von tiefen Schluchten unterbrochen.

Foto: NASA/ JHUAPL/ SwRI
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?