New York Autoshow 2016 - DER SPIEGEL
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New York Autoshow Die Karacho-Kür

Es gibt größere Automessen und welche mit einer wichtigeren Botschaft. Wenige sind so nebensächlich und unbeschwert wie die New York Autoshow. Entsprechend spaßbetont sind die Neuheiten.
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Was für Porsche der 911 Targa ist, das könnte für Mazda der MX-5 RF werden. Die zweite Karosserievariante neben dem Cabrio bekommt mit ihrem "Retractable Fastback", einem versenkbaren Hardtop mit lang auslaufenden C-Säulen, einen ganz eigenständigen Charakter. Mit der separat versenkbaren Heckscheibe kann man obendrein den Sound und den Sturm besser dosieren. Rund 2000 Euro teurer als der Roadster mit Stoffmütze kommt der neue Ableger zum Jahreswechsel in den Handel - allerdings nur in der stärkeren Version mit dem 160 PS-Zweilitermotor.

Foto: Tom Grünweg
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Nach dem GLE macht Mercedes jetzt auch den kleinen Bruder GLC zum Coupé. Der Mode-SUV zielt mit seiner vier Zentimeter flacheren Karosse und dem acht Zentimeter längeren Fließheck vor allem auf den BMW X4. Allerdings will die Wuchtbrumme aus Stuttgart, die mit acht Motoren von 170 PS-Diesel über den Plug-in-Hybrid mit 2,5 Litern Normverbrauch bis zum 367 PS starken AMG-Sechszylinder startet, nicht nur schnittiger aussehen, sondern auch so fahren. Zu Schätzpreisen ab knapp 50.000 Euro gibt es das im Herbst lieferbare GLC Coupé deshalb unter anderem mit einem strammeren Paket aus Federn und Dämpfern und einer direkter übersetzten Lenkung.

Foto: Tom Grünweg
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Kurz nach dem konventionellen Hybrid-Modell debütiert in New York der Toyota Prius mit Plug-in-Technik. Weil jede Komponente des Antriebs optimiert wurde und nun eine 8,8 kWh große Lithium-Ionen-Batterie im Heck montiert ist, sinkt der Normverbrauch des Sparers auf 1,4 Liter. Gleichzeitig wächst die Reichweite auf mehr als 50 Kilometer und die Höchstgeschwindigkeit im Elektrobetrieb steigt auf 135 km/h. In Europa geht der Plug-in-Prius Ende des Jahres in den Handel - allerdings wieder nur als Kleinserie.

Foto: Tom Grünweg
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Ein halbes Jahr nach dem Start zieht der Audi R8 blank und stürmt nach den Sommerferien auch als Spyder über die linke Spur. Er trägt wie bislang ein knapp geschnittenes Softtop, das sich elektrisch zwischen Sitze und Motor faltet. Viel Platz hat es dafür nicht. Schließlich röhrt in Heck ein 5,2 Liter großer Zehnzylinder, der auf 540 PS kommt. Das reicht für einen Sprintwert von 3,6 Sekunden und ein Spitzentempo von 316 km/h.

Foto: Tom Grünweg
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Weit oberhalb des europäischen Flaggschiffs Optima feiert in den USA der Kia Cadenza bemerkenswerte Erfolge. Jetzt geht die Limousine für die gehobene Mittelklasse in die nächste Runde und will mit vornehmem Design, vor allem aber mit neuen Sicherheitsfeatures wie einer automatischen Abstandsregelung, der Notbremsautomatik und den Hilfen für Spurführung und Spurwechsel punkten. Außerdem gibt es für den Fronttriebler einen neuen V6-Motor mit 3,3 Litern Hubraum und 330 PS und eine neue Achtgang-Automatik.

Foto: Kia
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Sechs sells - das weiß offenbar auch Mercedes und montiert jetzt im kompaktem Geländewagen GLC zum ersten Mal einen Sechszylinder. Der drei Liter große V6-Motor kommt aus Affalterbach und gibt seinen Einstand mit 367 PS und 520 Nm im GLC 43 AMG. Damit sprintet er in 4,9 Sekunden auf Tempo 100 und hätte wahrscheinlich genug Dampf für 270 km/h. Weil der erweiterte Auslauf bei AMG den 63er-Modellen vorbehalten bleibt, ist bei Tempo 250 Schluss.

Foto: Tom Grünweg
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In Europa hat sich Honda jenseits der Kompaktklasse fast völlig aus dem Markt zurückgezogen. In Amerika dagegen sind die Japaner mit ihrer Nobelmarke Acura eine dicke Nummer und stinken sogar gegen Autos wie den BMW X5 oder den Mercedes GLE an. Erst recht mit dem neuen Modell des MDX, der sich zur Hälfte der Laufzeit ordentlich herausgeputzt hat. Er trägt nun einen Diamant-Grill, wie man ihn von den Mercedes-Coupés kennt, kommt serienmäßig mit allen wichtigen Assistenzsystemen und bekommt einen neuen Sport-Hybrid-Antrieb mit V6-Motor und 335 PS.

Foto: Tom Grünweg
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Der Nissan GT-R ist zwar fast schon zehn Jahre alt und damit eigentlich reif für einen Generationswechsel. Doch weil man einen Supersportwagen nicht alle Tage neu auflegt, gönnen die Japaner dem Godzilla-Coupé jetzt noch mal ein Facelift. Passanten erkennen das ab dem Sommer vor allem am neuen, größeren Kühlergrill. Der Fahrer sieht es beim Blick ins neue Cockpit mit nur noch halb so vielen Schaltern. Und Konkurrenten spüren das, wenn ihnen das Coupé noch schneller davon eilt. Schließlich leistet der 3,8 Liter große V6-Turbo nach der Modellpflege 570 PS.

Foto: Tom Grünweg
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Als Außenseiter gegen Golf & Co. kommt im Herbst der neue Subaru Impreza in den Handel. Der Fünftürer wächst in Radstand, Länge und Breite und bietet entsprechend mehr Platz, wird aber zugunsten des cw-Wertes etwas flacher. Hinter dem schlanken Kühler steckt unter anderem ein überarbeiteter Boxer-Motor mit zwei Litern Hubraum, der nun auf Benzin-Direkteinspritzung umgestellt wird und entsprechend mehr Leistung bietet.

Foto: Tom Grünweg
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Ausgerechnet im Land der Big-Blocks und V8-Motoren präsentiert Porsche sein mit Abstand kleinstes Triebwerk. Denn fast schon verschämt parkt auf dem Messestand zum ersten Mal das neue Basismodell des Macan mit einem 2,0 Liter großen Vierzylinder unter der Haube. Der Motor hat zwar nur 252 PS und schafft für Porsche läppische 229 km/h - aber mit ihm sinkt der Verbrauch auf 7,2 Liter.

Foto: Tom Grünweg
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Als John Cooper Works wird das Mini Cabrio endgültig zum Wirbelwind. Schließlich steigt die Leistung des 2,0 Liter großen Turbos durch das Werkstuning auf 231 PS. Das reicht für einen Sprint von 0 auf 100 in 6,5 Sekunden und garantiert eine entsprechend zerzauste Frisur.

Foto: Tom Grünweg
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Stürmische Zeiten verspricht Mercedes den Käufern des neuen C 63 AMG Cabrio. Denn mit einem V8-Motor mit bis zu 510 PS und maximal 700 Nm beschleunigt der offene Viersitzer im besten Fall in 4,1 Sekunden von 0 auf 100 und setzt sich sogar über die freiwillige Selbstbeschränkung hinweg: Gegen Aufpreis bekommt das ab August lieferbare Cabrio Auslauf bis 280 km/h.

Foto: Tom Grünweg
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Als bislang stärksten Camaro in der mehr als 50-jährigen Geschichte des Muscle-Cars rollt Chevrolet jetzt in New York den ZL1 ins Rampenlicht. Im Motorraum sitzt der 6,2 Liter große V8-Motor aus der Corvette, der Camaro kommt so auf 640 PS. Weil dazu auch noch das Gewicht um 100 Kilo reduziert wurde, dürfte Ausflüge zum Dragstrip noch mehr Spaß machen.

Foto: Tom Grünweg
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Mit dem New York Concept will der vornehme Hyundai-Ableger Genesis die Ausweitung der Modellpalette nach unten vorbereiten. Denn aus der sportlichen Limousine mit einem rund 240 PS starken Hybrid-Antrieb soll in ein, zwei Jahren mal ein Gegner für BMW Dreier und Audi A4 werden. Anders als die Luxusliner G80 und G90 hat dieses Modell dann tatsächlich Chancen, auch in Europa verkauft zu werden, lassen die Koreaner durchblicken.

Foto: Genesis
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Sie ist noch gar nicht richtig auf dem Markt und bekommt schon ihr erstes Tuning: In New York feiert die neue E-Klasse deshalb als Mercedes-AMG E43 ihre Premiere. Zwar nutzen die Scharfmacher aus dem Schwabenland dafür den bekannten V6-Turbo mit drei Litern Hubraum, gönnen der Limousine aber etwas mehr Leistung. Statt sonst überall auf 367, kommt der Motor hier auf 401 PS. Aber das soll es natürlich noch nicht gewesen sein: Bald gibt es auch einen E 63 AMG mit V8-Motor und angeblich knapp 600 PS.

Foto: Tom Grünweg
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Auch du dickes Ding: Gegen das Lincoln Navigator Concept wirkt sogar der neue Bentley Bentayga zierlich. Und wenn man Mark Fields, dem Chef des Mutterkonzerns Ford, glauben darf, geht die fast sechs Meter lange Wuchtbrumme mit den sechs Einzelsitzen sogar ziemlich genau so in Serie - den über 400 PS starken V6-Motor inklusive. Lediglich die Flügeltüren und die Aufstiegshilfen haben die Amerikaner nur für die Show eingebaut.

Foto: Tom Grünweg
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Zweimal hinschauen reicht wahrscheinlich nicht einmal, wenn man das Neue am "neuen Mercedes CLA" erkennen möchte. Denn es sind vor allem Felgen und Farben, mit denen die Schwaben das Designermodell in der Kompaktklasse auf den neuesten Stand bringen. Aber immerhin gibt es jetzt außen auf Wunsch LED-Scheinwerfer und innen einen schlankeren Bildschirm, auf dem eine neue Generation von Infotainment-Software läuft.

Foto: Tom Grünweg
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Was für die Europäer der Opel Mokka, das ist für die Amerikaner der Buick Encore. Genau wie Opels kleiner Geländewagen bekommt deshalb jetzt auch das US-Modell ein Facelift und schaut mit neuer Front in den Großstadtdschungel. Bemerkenswert ist für amerikanische Verhältnisse vor allem der neue Basis-Motor - mit nur 1,4 Litern Hubraum.

Foto: Tom Grünweg
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Mit einem strengeren Blick durch neue Leuchten und einem aufgeräumten Interieur geht der Toyota GT-86 in die zweite Halbzeit. Die Änderungen sind allerdings marginal und unter der Haube bleibt es beim 200 PS starken Zweiliter-Boxermotor aus dem Subaru-Regal.

Foto: Toyota
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