New York Fashion Week: Politisch, sportlich und luxuriös - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Frühjahrsmode aus New York Politisch, sportlich und luxuriös

Tom Ford geht in den Untergrund, Pyer Moss gibt Nachhilfe in schwarzer Geschichte und Proenza Schouler verleihen den "working women" Macht über das eigene Erscheinungsbild. Fashion-Highlights aus New York.
1 / 20

Baseballcap und lässig sitzender Einteiler: Tom Ford ging es in seiner neuen Kollektion hauptsächlich um Einfachheit und luxuriöse Sportmode, "wie sie alle Welt aus Amerika kennt".

Foto: Frank Franklin II / AP
2 / 20

Einfachheit bedeutet in dem Fall auch viel, viel Schwarz.

Foto: Frank Franklin II / AP
3 / 20

Die gegossenen Brustpanzer hat sich Tom Ford bei Yves Saint Laurent abgeschaut, der diese Idee bereits 1969 hatte.

Foto: Frank Franklin Ii / dpa
4 / 20

Klassisches Schneiderhandwerk gehört zu den Stärken des Labels von Tom Ford: Kaia Gerber in einem Blazer mit XXL-Revers und ultraknapper Short.

Foto: Frank Franklin Ii / dpa
5 / 20

Neben Schwarz und Weiß dominieren grelle Farben wie Neonorange und Metallictöne die Kollektion von Tom Ford.

Foto: Frank Franklin II / AP
6 / 20

Mit diesem Outfit begann die Show von Pyer Moss - ein Hybrid aus Disco und Rock'n'Roll.

Foto: Fernanda Calfat/ Getty Images
7 / 20

Als Motive dienen Designer Kerby Jean-Raymond Bilder des schwarzen Malers Richard Philipps. Der 73-Jährige war 2018 von einem ungerechtfertigten Mordvorwurf freigesprochen worden und saß bis dahin 45 Jahre unschuldig hinter Gittern. Nach der Entlassung des Künstlers trafen sich die beiden in Detroit, um über eine Kooperation zu sprechen.

Foto: Fernanda Calfat/ Getty Images
8 / 20

Kerby Jean-Raymond erzählt mit seiner Kleidung schwarze Geschichte. Die Gitarrensilhouette - hier mehrfach zusammengefasst zu einem Rock - ist eine Anspielung auf die Sängerin Sister Rosetta Tharpe und ihren oft unterschätzten Anteil an der Entstehung des Rock'n'Roll.

Foto: Fernanda Calfat/ Getty Images
9 / 20

Um junge US-Amerikaner zum Wählen zu animieren, verbreitete Sean Combs - besser bekannt als Rapper P. Diddy - 2004 T-Shirts mit dem Slogan "Vote or Die".

Foto: Fernanda Calfat/ Getty Images
10 / 20

Zitate über Zitate: Der Haarschmuck erinnert an die Musikerinnen Erykah Badu und Solange.

Foto: Fernanda Calfat/ Getty Images
11 / 20

Kreolen, Blazer und Taschen sind Fokuspunkte der Kollektion von Proenza Schouler.

Foto: Fernanda Calfat/ Getty Images
12 / 20

Gürtel und Schnallen finden sich bei Proenza Schouler in den verschiedensten Variationen - hier als minimalistisches Geschirr.

Foto: Fernanda Calfat/ Getty Images
13 / 20

Der Name Proenza Schouler setzt sich aus den Mädchennamen der Mütter der Designer zusammen. Wie die ihre Entwürfe finden, verrieten die Designer aber bisher nicht.

Foto: Fernanda Calfat/ Getty Images
14 / 20

Geschickte Produktplatzierung: Dieses Model trägt ein Modell der kürzlich angekündigten Kooperation mit Birkenstock.

Foto: Fernanda Calfat/ Getty Images
15 / 20

Zu starrer Denim wurde diese Saison gegen feinere Stoffe ausgetauscht, die exakt zugeschnitten waren, nicht hingen, sondern saßen.

Foto: Fernanda Calfat/ Getty Images
16 / 20

Historische Spurensuche auch bei Oscar de la Renta: Besonders die dominikanischen Wurzeln des Labelgründers dienten den Designern Laura Kim und Fernando Garcia als Grundlage ihrer neuen Kollektion.

17 / 20

Seit September 2016 sind Kim und Garcia die Kreativdirektoren des Labels. Vorher hatten sie bereits 18 Jahre unter Oscar de la Renta gearbeitet. In vergangenen Saisons setzte sich das Designerduo auch mit den Ästhetiken Indiens, Marokkos oder Spaniens auseinander.

18 / 20

Außerdem gründete das Duo 2015 sein eigenes Label: Monse. Eines der Markenzeichen dort sind Streifen, in jeglichen Variationen und auf jeglichen Kleidungsstücken.

19 / 20

Bereits in der vergangenen Saison arbeiteten Kim und Garcia bei Oscar de la Renta mit Patchwork-Elementen. Hier wird das Flickenmuster durch Längsstreifen und grafische Prints ergänzt.

20 / 20

Mehr Bast geht kaum, mehr Blumenmuster auch nicht. Auch der Laufsteg war mit Früchten in Bastkörben dekoriert.

Foto: Frank Franklin II/ AP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?