"Law and order"-Politik in New York Status statt Ekstase
Polizeipräsenz: Während eines Hip-Hop-Konzertes im Jahr 2005 bezieht ein Besucher politisch Stellung - Fuck Bush steht auf seinem T-Shirt. Im Hintergrund haben sich berittene Polizisten versammelt, die den Ablauf des Konzertes überwachen. Die staatliche Kontrolle von Musikveranstaltungen ist symptomatisch für New York.
Government Warning: In einem New Yorker Lokal warnt ein Schild der Regierung vor den Risiken von Alkoholkonsum für Schwangere. Das Bild entstand 2005 in einem geschlossenen Club. Es ist üblich, dass die Flaschen am Ende des Tages in Zellophan gehüllt werden - vermutlich, um Angestellte davon abzuhalten, sich nach Ladenschluss zu bedienen.
Momentaufnahme: In einem Club spielt eine Sängerin Billard, während eine andere Sängerin ihr zusieht.
Strikt getrennt: Partys in New York finden oft nach Hautfarben oder sexueller Ausrichtung getrennt statt. Die Dame rechts im Bild weist einen Partygast am Eingang zum Club darauf hin, dass dort an diesem Abend vor allem schwules Publikum feiert.
Tanzen verboten: In einer kleinen Bar weist ein Schild darauf hin, dass Tanz nicht gestattet ist. Die Bar hatte keine Tanzerlaubnis, konnte daher auch nicht für entsprechende Events offiziell werben. Das Ergebnis: Kaum jemand kam. Das Foto ist ein Standbild aus dem Film "New York Lowlight" von Julian Neville.
Abkassieren auf dem Klo: Die Kommezialisierung des Nachtlebens auf ihrem Höhepunkt - in Clubs und Bars reichen Angestellte den Gästen in den Toilettenräumen Seife und Handtücher. Im Gegenzug lassen die Gäste ein paar Dollar springen.
Nacht über New York: New York, September 2005 - Jedes Jahr leuchten zwei starke Scheinwerfer an der Stelle in den Himmel, an der bis zum 11. September 2001 das World Trade Center stand. Seit den Terroranschlägen hat sich die Situation für Tanzclubs noch weiter verschärft, die Regierung setzt Gesetze strikter durch, die das Tanzen verbieten. Das Foto ist ein Standbild aus dem Film "New York Lowlight" von Julian Neville.