Newt Gingrich: Ich und Callista - DER SPIEGEL
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Newt Gingrich Ich und Callista

Wer nimmt es 2012 mit Barack Obama auf? Noch hat sich bei den Republikanern niemand offiziell gemeldet für den Kampf ums Weiße Haus. Allein Skandalnudel Newt Gingrich wagt sich vor, wenn auch nur einen halben Schritt - doch damit setzt er Palin, Huckabee und Co. unter Zugzwang.
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Republikaner Newt Gingrich hat sich halboffiziell als Kandidat für die Präsidentschaftswahlen 2012 gemeldet - mit Gattin Callista an seiner Seite, die er immer wieder erwähnt, als wolle er allein dadurch seine Treue unter Beweis stellen.

Foto: REUTERS/ Atlanta Journal-Constitution
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Gingrich weiß, was die Leute von ihm hören wollen - und macht sich gerade dadurch schwer fassbar. Aus dem aktivem Geschäft Washingtons ist Gingrich seit 1998 verschwunden, als er in Ungnade abdankte. Für viele Amerikaner steht er aber nach wie vor für wenig rühmliche Kapitel der Washingtoner Politik, wegen seiner Beteiligung am Amtsenthebungsverfahren gegen Bill Clinton etwa und an der extrem polarisierenden Politik der Republikaner damals.

Foto: LARRY DOWNING/ REUTERS
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Dem selbsternannten Moralapostel Gingrich nehmen viele bis heute etliche unappetitliche Frauengeschichten übel, darunter zwei Scheidungen und Affären mit jüngeren Damen. Auf diesem Bild ist er 1998 bei einer Privataudienz mit Papst Johannes Paul II. im Vatikan zu sehen - in Begleitung seiner damaligen Frau Marianne, von der er sich wenig später scheiden ließ. Sie wird später erzählen, er habe seiner jetzigen Gattin Callista einen Heiratsantrag gemacht, bevor er sie selbst, Marianne, um Scheidung gebeten hätte.

Foto: ARTURO MARI/ ASSOCIATED PRESS
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