NGOs gegen Behörden: Kampf auf See - DER SPIEGEL
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NGOs gegen Behörden Kampf auf See

Die EU will die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen vor Libyen einschränken. Florian Westphal von Ärzte ohne Grenzen kritisiert den Druck auf Seenotretter - und befürchtet mehr Tote auf dem Mittelmeer.
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Schiff von Ärzte ohne Grenzen im Mittelmeer: In den vergangenen zwei Jahren hat die Organisation dort rund 69.000 Menschen gerettet.

Foto: Anna Surinyach/ MSF
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"Bisher war es so, dass kleinere NGO-Schiffe gerettete Menschen an größere Schiffe übergeben haben, die sie dann in einen italienischen Hafen brachten", sagt Florian Westphal, von Ärzte ohne Grenzen. Das sei von den italienischen Behörden so koordiniert gewesen und stehe auch im Einklang mit den internationalen Regeln der Seenotrettung.

Foto: Sara Creta/ MSF
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Gerettete Flüchtlinge: Doch nun soll diese Regelung nicht mehr greifen - so steht es in einem neuen Kodex, den Ärzte ohne Grenzen aber nicht unterschreiben will.

Foto: Sima Diab/ dpa
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Helfer mit gerettetem Flüchtling: Mit der neuen Regelung seien deutlich mehr Todesopfer zu befürchten, heißt es von der NGO.

Foto: Mohammad Ghannam/ MSF
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Retter in Italien: Das Hin- und Herpendeln zwischen einer Such- und Rettungszone außerhalb der libyschen Territorialgewässer und den Häfen in Italien wäre völlig ineffizient, so Westphal.

Foto: Alessandro Penso
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Beschlagnahmtes Schiff "Iuventa" der Organisation Jugend rettet. Zuletzt gab es immer wieder Streit zwischen den NGOs und Behörden.

Foto: Elio Desiderio/ dpa
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