Nicaragua: - DER SPIEGEL
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Nicaragua "Wir haben keine Angst"

Eine geplante Rentenreformen treibt Jung und Alt auf die Straße. Doch die Wut auf das Präsidentenpaar sitzt tiefer: Die Demonstranten fürchten, dass Nicaragua unter den einstigen Revolutionären erneut zur Diktatur wird.
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Straßenblockade in Managua: Landesweit haben sich Studenten, Jugendliche, Bauern, Kirchen und Arbeiterverbände dem Protest der Rentner angeschlossen.

Foto: JORGE TORRES/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock
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Auslöser der Demonstrationen war eine geplante Rentenreform. Der Protest unterscheidet sich von vorherigen, sagt Carlos Chamorro, Herausgeber des Wochenmagazins „Confidencial". Das Motto sei: "Wir haben keine Angst".

Foto: OSWALDO RIVAS/ REUTERS
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Gegen sie richtet sich die Wut: Präsident Daniel Ortega und seine Frau und Stellvertreterin Rosario Murillo.

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Brennende Barrikaden in Managua: Die Demonstranten werfen der Regierung Korruption vor und fürchten, dass Präsident Daniel Ortega und seine Frau und Vizepräsidentin Rosario Murillo das Land und die Demokratie gefährden.

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Der autoritäre Präsident Ortega will die Proteste mit aller Härte unterdrücken: Er setzt Polizisten und Militärs gegen die Demonstranten ein.

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Hilfe für einen verletzten Demonstranten: Die Sicherheitskräfte gehen äußerst brutal vor.

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Die Demonstranten gehen ihrerseits mit Gummigeschossen und Fitschen vor.

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Insgesamt sind unabhängigen Angaben zufolge in den ersten Tagen des Protests mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen und 64 Menschen verletzte worden. 43 Menschen gelten als vermisst.

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Trauer in Managua: Diese Frauen gedenken Alvaro Conrado. Der 15 Jahre alte Schüler wurde nach Angaben des Roten Kreuzes während einer Demonstration erschossen.

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