Nicaragua "Wir haben keine Angst"
Straßenblockade in Managua: Landesweit haben sich Studenten, Jugendliche, Bauern, Kirchen und Arbeiterverbände dem Protest der Rentner angeschlossen.
Auslöser der Demonstrationen war eine geplante Rentenreform. Der Protest unterscheidet sich von vorherigen, sagt Carlos Chamorro, Herausgeber des Wochenmagazins Confidencial". Das Motto sei: "Wir haben keine Angst".
Gegen sie richtet sich die Wut: Präsident Daniel Ortega und seine Frau und Stellvertreterin Rosario Murillo.
Brennende Barrikaden in Managua: Die Demonstranten werfen der Regierung Korruption vor und fürchten, dass Präsident Daniel Ortega und seine Frau und Vizepräsidentin Rosario Murillo das Land und die Demokratie gefährden.
Der autoritäre Präsident Ortega will die Proteste mit aller Härte unterdrücken: Er setzt Polizisten und Militärs gegen die Demonstranten ein.
Hilfe für einen verletzten Demonstranten: Die Sicherheitskräfte gehen äußerst brutal vor.
Die Demonstranten gehen ihrerseits mit Gummigeschossen und Fitschen vor.
Insgesamt sind unabhängigen Angaben zufolge in den ersten Tagen des Protests mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen und 64 Menschen verletzte worden. 43 Menschen gelten als vermisst.
Trauer in Managua: Diese Frauen gedenken Alvaro Conrado. Der 15 Jahre alte Schüler wurde nach Angaben des Roten Kreuzes während einer Demonstration erschossen.