Nicki Minaj Die Queen dankt ab
Amen: Dass sie in diesem Jahr zur traditionellen Gala des Kostüminstituts des Metropolitan Museum of Art (Met) in New York als moderne Madonna erscheint, das muss am Motto des Balls gelegen haben: "Mode und die katholische Imagination".
Pinke Extensions, platinblonde Locken, pechschwarzer Bob: Nicki Minaj ist ein Chamäleon - mit einem Faible für extravagante Frisuren. Vielleicht hat Mattel deshalb 2011 eine Barbie-Puppe nach dem populären Vorbild produziert. Das Unikat wurde für wohltätige Zwecke versteigert. Erlös: 15.000 US-Dollar.
Die selbst ernannte Hip-Hop-Barbie kann aber auch anders: Minaj hüllt sich gern in Lack oder Leder, tritt auch mal in Bondage-Look auf oder in Handschellen.
Aufwendige Shows: Dass die 35-Jährige die erste Künstlerin ist, die sieben Songs zur selben Zeit in den amerikanischen TOP 100 absetzen konnte, das liegt auch an dem Erfolg ihrer gigantischen Auftritte. So wie hier im Microsoft Theater in Los Angeles.
Marke Minaj: Den Rap-Thron besteigt man nicht bloß mit Plattenverkäufen und Chartplätzen. Minaj weiß das. Deswegen hat sie eine Mode-Linie gegründet und Parfüms auf den Markt gebracht. Und als Markenbotschafterin von Pepsi und Adidas Millionen gesammelt.
Die Queen dankt ab: Nicki Minaj hat nicht bloß einige Chart-Platzierungen angehäuft. Sie hat auch ihren Kontostand in den vergangenen Jahren um einige Nullen ergänzt. Minaj ist die kommerziell erfolgreichste Rapperin der Welt - das könnte sich jetzt ändern.