Nico Rosbergs Karriere in Bildern - DER SPIEGEL
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Deutscher Formel-1-Pilot Rosbergs Karriere in Bildern

Sieben Jahre Formel 1: Nico Rosberg hat in seiner Rennfahrer-Karriere bereits viel erlebt. Nach Weltmeister Sebastian Vettel ist er der erfolgreichste Deutsche im Feld. Obwohl er bislang erst einen Sieg feiern konnte.
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Alter Hase mit 27: Mercedes-Pilot Nico Rosberg ist schon seit 2006 in der Formel 1 unterwegs. Nach Weltmeister Sebastian Vettel ist er aus deutscher Sicht der vielversprechendste Fahrer.

Foto: Diego Azubel / dpa
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Volle Konzentration: Rosberg holte in den ersten beiden Saisonrennen 12 Punkte, damit liegt er in der Gesamtwertung auf dem siebten Platz.

Foto: Clive Mason/ Getty Images
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Rennfahrerblut in der Familie: Rosberg ist der Sohn der finnischen Formel-1-Legende Keke Rosberg, seine Mutter ist Deutsche. Rosberg kam in Wiesbaden zur Welt, wuchs in Monaco und auf Ibiza auf. Er spricht Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch - nur an Finnisch ist er gescheitert.

Foto: Clive Mason/ Getty Images
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Dabei hat Rosberg einen deutschen und einen finnischen Pass. Mit neun Jahren bekam er sein erstes Kart geschenkt, mit elf fuhr er sein erstes Rennen. 1997, da war er gerade zwölf Jahre, gewann er die französische Kart-Minime-Serie. Von da an fuhr er in einer Motorsport-Serie nach der anderen an die Spitze.

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2002, im Jahr seines Abiturs, durfte er das erste Mal ein Formel-1-Auto fahren. Zwar erst mal nur als Testfahrer für BMW, doch sein Ziel war klar: "Ich will in die Formel 1, aber ich weiß, dass es noch ein langer Weg dorthin ist", sagte er nach der Fahrt. Er war zu diesem Zeitpunkt genau 17 Jahre, fünf Monate und sechs Tage alt und damit der jüngste Fahrer in der Formel-1-Historie. Rosberg hatte noch nicht mal einen normalen Führerschein.

Foto: Arne Dedert/ picture-alliance/ dpa/dpaweb
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Zu Beginn wurde Nico Rosberg ständig mit seinem Vater Keke verglichen, der 1982 Weltmeister geworden war, also drei Jahre, bevor Nico auf die Welt kam.

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Sein Sohn wollte es dem Vater so schnell wie möglich nachmachen. Anfang 2005 unterschrieb er einen Vertrag bei BWM-Williams für die Formel 1, da war er 19.

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Im März 2006 war es soweit: Nico Rosberg fuhr beim Großen Preis von Bahrain sein erstes Rennen in der Königsklasse. Er kam als Siebter ins Ziel und gewann damit seine ersten beiden WM-Punkte. Außerdem fuhr er die schnellste Runde des Rennens. Er ist der jüngste Fahrer, dem das je gelang.

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Seine erste Saison verlief durchwachsen für Rosberg. Von 18 Rennen beendete er nur acht. Mal stotterte der Motor, mal kollidierte er mit einem anderen Auto. Beim Saison-Abschluss in São Paulo schoss sein Wagen aus einer Kurve und landete in einem Stapel Reifen.

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Rosberg kletterte aus dem Cockpit und brachte sich in Sicherheit. Noch am Straßenrand untersuchten ihn die Ärzte. Rosberg hatte Glück: Ihm fehlte nichts. Sein Kommentar: "Wenn alles immer nach Plan läuft, dann lernt man nichts."

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2007 lief es für Rosberg schon ein wenig besser. Mal ein sechster, mal ein siebter Platz. Das beste Ergebnis schaffte er beim letzten Rennen, wiederum in São Paolo. Er wurde Vierter.

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In seiner dritten F1-Saison belegte Rosberg in der Fahrerwertung mit 17 Punkten den 13. Platz. Dabei hatte 2008 sehr gut begonnen.

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Im ersten Rennen des Jahres in Melbourne fuhr er fast allen davon. Rosberg, dessen Vertrag bei Williams bis 2010 lief, wurde Dritter.

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Das erste Mal stand der Deutsch-Finne nach einem Rennen auf dem Podium und bekam seine erste Champagnerdusche in der Formel 1.

Foto: Clive Mason/ Getty Images
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Nach vier Jahren im Williams-Team wechselte Nico Rosberg zur Saison 2010 zum neuen MGP-Team (Mercedes Grand Prix). Mit einem Einjahresvertrag plus Option ausgestattet, avancierte er zum ersten deutschen Fahrer in einem Silberpfeil-Cockpit seit 1955 und versprach sich dadurch das lang ersehnte Siegerauto. "Mein Ziel muss sein, um Grand-Prix-Siege mitzufahren", verkündete er. Die sportliche Wirklichkeit holte ihn jedoch ein.

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Zwar distanzierte er seinen prominenten Teamkollegen Michael Schumacher auch dank eines dritten Platzes beim Grand Prix von Shanghai um zwei Plätze in der Fahrerwertung (142 Punkte gegenüber 72 Punkten). Dennoch landete Rosberg nur auf dem siebten Rang im Gesamtklassement.

Foto: Bernd Weissbrod/ dpa
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Seinen bislang größten Triumph feierte Rosberg 2012: Beim Großen Preis von China sicherte er sich erst die Pole-Position - und konnte danach in seinem 111. Rennen den ersten Sieg feiern.

Foto: Diego Azubel/ dpa
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